Wirtschafts.Forscher!

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Im Schuljahr 2016/17 starten die Wirtschafts.Forscher! mit 20 Schulklassen der Sekundar-stufe I in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und in Niedersachsen in das zweite Jahr. Im Rahmen von innovativen handlungsorientierten Unterrichtsmodulen und partizipativen Workshops arbeiten die Schülerinnen und Schüler konkret an wirtschaftsethischen Fragestellungen.

Mit Themen wie „Von der Baumwollplantage in meinen Kleiderschrank“ oder „Was darf mein Smartphone?“ berühren die Unterrichtsangebote die Lebenswelt der Jugendlichen. Das Programm „Wa(h)re Werte – Die Wirtschafts.Forscher!“ möchte die verantwortungsbewusste Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern fördern. Zudem soll ihr Interesse an der Gestaltung einer lebenswerten und zugleich zukunftsfähigen Wirtschaft und Gesellschaft ausgebaut werden. Dabei geht es thematisch z.B. um soziale und ökologische Verantwortung in Konsumsituationen oder Produktionsprozessen. Um sich ganzheitlich mit dem Thema Wirtschaft und Ethik auseinanderzusetzen, treten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler auch mit relevanten Stakeholdern in Dialog und diskutieren die Perspektiven unterschiedlicher Akteure.
Wirtschafts.Forscher! stellt den Schulen didaktisch aufbereitetes Material in Form von mehreren Unterrichtsmodulen zum Thema Wirtschaft und Ethik, einen partizipativen Workshop für die teilnehmenden Schulklassen sowie fachliche Qualifizierung für Lehrkräfte zur Verfügung. Höhepunkt ist die gemeinsame Abschlussveranstaltung, der Economic Youth Summit, auf dem die einzelnen Schulen ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren.

Evaluation bestätigt das Programm

Die Evaluierung des ersten Wirtschafts.Forscher!-Jahres wurde zusammen mit Stakeholdern aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft konzeptioniert und durchgeführt. Sie zeigt, dass das Programm sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrkräften gut ankommt und das Interesse an einer Teilnahme sehr groß ist. Die Anzahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler stieg dementsprechend innerhalb eines Jahres von 300 auf rd. 800 an. Um das Alleinstellungsmerkmal des Forschenden Lernens im Unterricht zu stärken, kommt im zweiten Jahr ein weiteres Unterrichtsmodul zum Forschenden Lernen hinzu, welches diese Methode in den Wirtschaftsunterricht einführt und erprobt.

  • Start im Schuljahr 2016/17
  • Region: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen
  • Anzahl Schulen: 20
  • Fördersumme: rd. 1,5 Mio. Euro
  • Kooperationspartner: Centrum für angewandte Politikforschung (CAP), Institut für ökonomische Bildung (IÖB), Karl Schlecht Stiftung

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