Hier erfahren Sie Aktuelles rund um die Stiftung

  • Sternstunde Kultur und Wirtschaft im Schloss Genshagen

    Auftaktveranstaltung des Teilbereichs der Qualitätsoffensivie „KIWIT“ der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien

    Am 5. Oktober trafen sich verschiedene Vertreter aus den Bereichen Kultur und Wirtschaft im Schloss der Stiftung Genshagen zur „Sternstunde Kultur und Wirtschaft“. Ziel des Auftaktsymposiums für eine zukunftweisende Kooperation war es, sich über Initiativen, Erfahrungen und Perspektiven im Bereich einer zukunftsgewandten, innovativen Bildungsarbeit auszutauschen und gemeinsame Ideen zu entwickeln, wie insbesondere Wirksamkeit und Ausstrahlung der Bezugsfelder Kultur und Wirtschaft miteinander verbunden und nachhaltig potenziert werden können.

    Mit einem sich in Gründung befindenden, von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien finanzierten Kompetenzverbund „Kulturelle Integration und Wissenstransfer (KIWIT)“ ist eine bundesweite Qualitätsoffensive zum Thema Kulturelle Integration in Deutschland entstanden. Ziel des neuen Kompetenzverbundes ist es, durch neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden, zivilgesellschaftlichen Initiativen, Kultureinrichtungen, Forscherinnen und Forschern, Expertinnen und Experten auf bundesweiter Ebene ein systematisches Konzept der Qualitätsentwicklung und –sicherung zu schaffen, das Praxis verändert.

    Im Vordergrund dieses ersten Planungstreffens, zu dem die Stiftung Genshagen gemeinsam mit der PwC-Stiftung eingeladen hatte, standen der Austausch und die Diskussion besonders interessanter und erfolgreicher Ansätze und Methoden aus der Bildungsarbeit unter Einbeziehung einer wirtschaftlichen Perspektive.

    Damit sich alle Teilnehmenden gleichermaßen einbringen konnten, wurde ein Barcamp durchgeführt, bei dem die durch die Anwesenden vorgestellten und ausgewählten Fragen diskutiert wurden. Thema war unter anderem, wie der Raum für einen zukünftigen Dialog zwischen Kultur und Wirtschaft aussieht, welche Netzwerke und Ansatzpunkte in diesen beiden Feldern bereits existieren, wie diese zusammengebracht werden können und was oder wer zum Beispiel aus Politik und Gesellschaft in der Runde fehlt. An einem anderen Tisch wurde über die Europäische Union als Großexperiment einer Kooperation von Wirtschaft und Kultur diskutiert und die Frage aufgeworfen, was angesichts des zunehmenden Separatismus und Nationalismus der Beitrag zur Demokratieentwicklung und Teilhabe sein kann.

    Am Ende der Sternstunde waren sich die Teilnehmenden einig, dass sie gemeinsam an ihren Ideen weiter-arbeiten und sich wiedersehen möchten. Konkret wurde unter anderem vereinbart, Expertinnen und Experten aus Industrie und Wirtschaft, Entwicklungsarbeit, Zukunftsforschung und anderen Bereichen zum nächsten Termin einzuladen und gemeinsam konkrete Schritte zu erarbeiten, wie die Themen der „Charta der Vielfalt“ der Wirtschaft noch konkreter und nachhaltiger im Bereich der Kulturellen Bildung umgesetzt werden können.

  • Der Deutsche Klang.Forscher! – Preis 2018

    Ausschreibung
    Bewerbungsfrist bis 30. November 2017

    Selfies, Selbstportraits mit dem Handy, sind für Kinder und Jugendliche allgegenwärtig; die fotografische Selbst-Darstellung ist ein Zeichen unserer Zeit und Gesellschaft. Doch wie klingt es, wenn wir uns akustisch portraitieren? Dafür hören wir in unser Leben hinein. Horchen auf die Klänge, Töne und Sounds unseres Lebens. Wir schreiben unsere Klang-Biographie. Wen oder was hören wir da?

    Wir alle spielen Rollen, täglich. Ob in der Klasse, unter Freunden, in der Familie, in der Freizeit – wir vereinen verschiedene Haltungen, Verhaltensweisen und Eigenschaften in uns. Je nach Umgebung und Situation zeigen wir uns von anderen Seiten. Geht es dabei nur um uns selbst? Sind wir egoistisch oder haben unsere Rollen auch etwas mit dem Umfeld zu tun, so bunt und vielfältig wie es ist?

    Die Klang.Forscher 2018 gehen akustisch der Frage nach, wie ihre Ichs und ihr Wir klingen.

    Welche Seiten können sie an sich entdecken? Welche Freiheit gibt es für das Finden des Eigenen und für das Aufspüren des Andersseins? Welche Herausforderungen stecken im Spannungsfeld von Individualität und Gruppenzugehörigkeit, zwischen Außenseiter und Clique?

    Wir suchen den kreativen Umgang mit diesem Thema!

    Das muss nicht biographisch-authentisch sein, sondern kann mit viel Fantasie geschehen.

    Vielleicht mit einer dieser Anregungen?

    • Was wäre, wenn…
    • Stellt euch vor, es gäbe keine Schule. Oder ihr hättet keine Freunde. Oder wärt heimatlos. Was wäre, wenn es keine Medien oder modernen Kommunikationsmittel gäbe?
    • Was wäre, wenn…
    • Wir obdachlos oder körperlich eingeschränkt wären? Wir unser Zuhause verlassen müssten? Wir eine andere sexuelle Identität oder Hautfarbe hätten?
    • Was wäre, wenn…
    • Wir aus unserem bisherigen Leben ausstiegen: Wie klänge unser neues Leben? Wo würden wir leben, mit wem und wie? Wie klänge unser AudioSelfie?

    Was ist der Sound unseres Lebens?

    Die Jugendlichen forschen nach charakteristischen Klängen des Lebens, nach Sprache und Sprechweisen, Umgebungsgeräuschen, die uns beeinflussen, nach Menschen und Musik. Wir suchen Hörstücke, die die Vielfalt von Identität hörbar machen.

    Eure Ideen sind gefragt!

    Macht ein wildes Brainstorming und schreibt uns, für welches AudioSelfie ihr euch entschieden habt und welche Klänge und Geräusche ihr damit verbindet! Aus allen Bewerbungen wählen wir zehn Schulklassen aus, die ihre Ideen mit Unterstützung eines Mediencoaches in einem professionellen Tonstudio umsetzen dürfen. Die Aufnahmen und die Endproduktion finden an eurer Schule in einer Projektwoche im März, April oder Mai statt.

    Die Besten werden ausgezeichnet!

    Mitte Juni 2018 werden alle Klang.Forscher!-Klassen zu einer gemeinsamen Preisverleihung im Hessischen Rundfunk nach Frankfurt am Main eingeladen. Eure produzierten Hörstücke werden in einem feierlichen Rahmen dem Publikum vorgestellt und gewürdigt. Und eine hochkarätige Jury wählt die Gewinner, die mit Preisen geehrt werden.

    Wer kann mitmachen?

    Bis zum 30. November können Schulklassen der 6. – 10. Jahrgangsstufe aller Schularten und aus ganz Deutschland ihr AudioSelfie-Thema und ihre Produktionsidee bei uns einreichen. Die Schülerinnen und Schüler können die Form frei wählen, z.B. Klangcollagen, Kurzfeatures oder Hörspiele produzieren.

    Hier geht’s zur Online-Bewerbung!

  • Ein Netzwerk für die kulturelle Bildung

    PwC-Stiftung fördert das Referenznetzwerk des Weiterbildungsmasters Kulturelle Bildung an Schulen mit über 300.000 Euro
    Das Kernanliegen des Marburger Studiengangs, bundesweit theoretisch fundiert die Verankerung Kultureller Bildung an Schulen zu unterstützen, hat im letzten Jahr ein neues Standbein bekommen. Die PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur unterstützt das Anliegen des Studiengangs, an der Philipps-Universität Marburg ein Referenznetzwerk für Kulturelle Bildung einzurichten, durch umfangreiche Fördermittel in Höhe von über 300.000 Euro für das Projekt „Ästhetische Forschung als Teil nachhaltiger Schulentwicklung“.

    Durch die Förderung der PwC-Stiftung wird das Einbringen wissenschaftlicher und feldbezogener Expertise ermöglicht, sowie die Professionalisierung der Akteure durch insgesamt sieben bundeslandbezogene Master-Stipendien von der PwC-Stiftung finanziert. Konkret geht es dabei um insgesamt 26 Schulen und ihre kulturellen Partnerinstitutionen, die im Rahmen des Programms „Kultur.Forscher!“ als Netzwerk zusammenarbeiten. Dieses Netzwerk wurde 2007 von der PwC-Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung ins Leben gerufen, um „Forschendes Lernen in Kunst und Kultur“ methodisch für die Schule auszuarbeiten und im Rahmen der Schulprogrammarbeit zu verankern. Dies geschieht in interdisziplinären Zusammenhängen sowie in der institutionellen Verankerung kultureller Bildung an den beteiligten Schulen, wie z.B. am Städel Museum in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Schillerschule durch Lehrerfortbildung für alle Fächer. So wird nun vom Studiengang die über neun Jahre gewachsene Netzwerkarbeit im Programm „Kultur.Forscher!“ mit dem Ziel die Ästhetische Forschung an Schulen zu stärken aufgenommen.

    Prof. Martin Schmitz (Universität Kassel, von links), Projektkoordinatorin Anne Grabosch (WBM KuBiS, Uni Marburg), Geschäftsführer Christian Kammler (WBM KuBiS, Uni Marburg), Leiterin des Stiftungsteams Dr. Maren Ziese (PwC Stiftung, Düsseldorf) und der Promenadologe Bertram Weisshaar (Atelier Latent, Leipzig) beim Regionalnetzwerktreffen.
    Foto: Michaele Kaebe

    Durch das neu entstehende Referenznetzwerk erhalten die Studierenden des Weiterbildungsmasters Kulturelle Bildung in Schulen (WBM KuBiS) ein großes Praxis- und Erfahrungsfeld, in dem praxisnahe Erkundungen sowie wissenschaftliche Untersuchungen möglich sind. Andererseits werden die 26 Schulen und ihre kulturellen Partnerinstitutionen durch das Knowhow des Studiengangs in ihrer Arbeit unterstützt. Durch bundeslandbezogene regionale sowie überregionale Treffen mit den Akteuren fördert das Projekt den methodischen Ansatz der Ästhetischen Forschung für alle Fächer wie auch die nachhaltige Verankerung der Netzwerkaktivitäten im Kontext von System Leadership, bei dem die regionalen Netzwerkpartner gemeinsam Verantwortung für die gelingende Arbeit tragen. Nach einer rund zehnmonatigen intensiven Arbeit in den Regionalnetzwerken trafen sich vom 15. bis 16. September 2017 insgesamt 72 Netzwerkakteure zu einem ersten überregionalen Netzwerktreffen.

  • gefunkt! 2016
    Der Jahresbericht der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur

    Auch 2016 hat es wieder bei uns gefunkt!. Das vergangene Stiftungsjahr stand ganz im Zeichen der „Zukunftsbildung“. Wie können wir Kinder und Jugendliche auf die Zukunft vorbereiten in einer immer komplexer werdenden Welt, die sich durch Digitalisierung und Migration rasant verändert? Was brauchen wir, um Zukunft gestalten zu können? Und, wie „geht“ Zukunftsbildung? Das alles sind Fragen, mit denen sich der Jahresbericht beschäftigt.

    Zukunftsbildung fängt für uns dort an, wo Kinder und Jugendliche nicht nur Inhalte, Fertigkeiten und Kompetenzen erlernen, sondern auch Haltungen. Wie dies gehen kann, zeigen nicht nur der diesjährige Gastautor Dr. Heiner Boeker, Vorstand der Wissensfabrik, sondern auch die zahlreichen Projektbeispiele im vorliegenden Jahresbericht 2016 der PwC-Stiftung.

    Sie haben Interesse an einer Förderung, Kooperation oder weitere Fragen zur PwC-Stiftung dann wenden Sie sich gerne an unser Stiftungsteam.

    Und jetzt laden wir Sie herzlich ein, sich selbst ein Bild davon zu machen und das Stiftungsjahr 2016 mit uns Revue passieren zu lassen.
    Wir danken allen Kooperationspartnerinnen und -partnern, Patinnen und Paten, Stifterinnen und Stiftern, Freundinnen und Freunden, Forscherinnen und Forschern für die engagierte Unterstützung. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

    Und nun wünschen wir viel Spaß beim Lesen!

    Hier geht’s zu gefunkt! 2016

  • Wirtschaft: Nur Theorie oder auch Praxis?

    „Die Ü-Ei-Frage – Lieber heute eine Schokolade oder morgen zwei?“, „In welche Ecke geht der Elfmeter?“, „Was hat der Klimawandel mit Afrika zu tun?“ diesen und weiteren Fragen stellten sich am 07. Juli 2017 insgesamt 173 Schülerinnen und Schüler aus sieben Schulen in Nordrhein-Westfalen.

    Veranstaltung „Ökonomie hautnah – Wirtschaft erleben“

    „Die Ü-Ei-Frage – Lieber heute eine Schokolade oder morgen zwei?“, „In welche Ecke geht der Elfmeter?“, „Was hat der Klimawandel mit Afrika zu tun?“ diesen und weiteren Fragen stellten sich am 07. Juli 2017 insgesamt 173 Schülerinnen und Schüler aus sieben Schulen in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit Ihren Lehrkräften nahmen die Schülerinnen und Schüler an der Veranstaltung „Ökonomie hautnah – Wirtschaft erleben“ des RWI – Leibnitz-Instituts für Wissenschaft und des Vereins für Socialpolitik teil. Gefördert durch die PwC-Stiftung, fand die Veranstaltung im Haus der Technik in Essen statt.

    Nach Begrüßung durch Prof. Dr. Thomas K. Bauer, Mitglied im Vorstand sowie Vizepräsident des RWI und Vorsitzender des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration, und dessen Impulsvortrag „Was macht eigentlich ein Sachverständiger?“ erfolgte die Durchführung von insgesamt sechs interaktiven Workshops. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den verschiedensten Frage- sowie Problemstellungen auf den Grund gehen und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Hierzu dienten nicht nur der Ehe-Algorithmus oder das Gefangenen-Dilemma, sondern auch ganz praktische Ideen und Anregungen beispielsweise zur Eindämmung des Klimawandels.

    Im Anschluss an die Workshops erfolgten eine Präsentation der einzelnen Arbeitsergebnisse sowie eine Abschlussdiskussion. Hierfür kamen jeweils eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer aus dem Workshop mit der jeweiligen Referentin oder dem Referenten auf die Bühne. Gemeinsam wurden die Arbeitsergebnisse vorgestellt und die Erfahrungen mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern geteilt.

    Die Veranstaltung hat wieder einmal gezeigt, wie virulent und bedeutend das Thema Ökonomische Bildung in unserer Gesellschaft ist.

    Bildnachweis: S. Lorenz (2017)

  • Akustische Zukunftsvisionen: Deutscher Klang.Forscher!-Preis 2017 vergeben

    Wie klingt die Welt von morgen? Wie kann man die Zukunft hörbar machen? Welche Träume, Ängste, Sehnsüchte und Visionen beschäftigen Jugendliche? Mit Aufnahmegerät, Utensilien zum Geräuschemachen und vielen kreativen Ideen gingen zehn Klang.Forscher!-Gruppen verschiedener Schulformen aus Hessen, Bayern, Thüringen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in den vergangenen vier Monaten auf Entdeckungsreise.

    PRESSEMITTEILUNG

    Frankfurt, 21. Juni 2017

    • Zehn Schülergruppen präsentierten auf Abschlussveranstaltung ihre Hörstücke zum Thema „Listen to the Future – Der Sound unserer Welt von morgen“
    • Humboldt-Gymnasium Vaterstetten aus Bayern gewinnt den Hauptpreis
    • Ehrungen in weiteren Kategorien

    Wie klingt die Welt von morgen? Wie kann man die Zukunft hörbar machen? Welche Träume, Ängste, Sehnsüchte und Visionen beschäftigen Jugendliche? Mit Aufnahmegerät, Utensilien zum Geräuschemachen und vielen kreativen Ideen gingen zehn Klang.Forscher!-Gruppen verschiedener Schulformen aus Hessen, Bayern, Thüringen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in den vergangenen vier Monaten auf Entdeckungsreise, um ihre Vorstellungen von der Zukunft akustisch umzusetzen. Bereits zum dritten Mal fand das kulturelle Bildungsprojekt Klang.Forscher! der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur, der Stiftung Zuhören und CHUNDERKSEN statt. Unter zahlreichen Bewerbungen wurden zehn Schulen ausgewählt, die ihre Hörstücke produzieren konnten.

    Die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Jahrgangsstufen haben Ideen gesammelt, Klänge gesucht, Geräusche aufgenommen, digitalen Audioschnitt gelernt, sich Geschichten ausgedacht, Konzepte entworfen, Interviews geführt, Musik gemacht, Texte gesprochen und in den Studios des Norddeutschen, Hessischen und Bayerischen Rundfunks Hörstücke produziert. All das oft zum ersten Mal in ihrem Leben. Unterstützt wurden sie von professionellen Mediencoaches, die sie vorsichtig gelenkt, aber nicht angewiesen oder belehrt haben, da das Prinzip des Forschenden Lernens im Vordergrund des Projekts steht.

    Humboldt-Gymnasium Vaterstetten erhält Deutschen Klang.Forscher!-Preis

    Am Dienstag den 20. Juni 2017 sind auf der großen Abschlussveranstaltung im Hessischen Rundfunk, die von HR-Journalistin Ariane Wick moderiert wurde, alle Hörstücke präsentiert und geehrt worden. Die Jury, der Volker Bernius, Fachbeirat der Stiftung Zuhören und ehemaliger HR-Redakteur im Bereich Bildung, die Sprecherin und Schauspielerin Claude de Demo, Lydia Grün, Geschäftsführerin netzwerk junge ohren oder Marlene Breuer, Hörspiel- und Hörbuch-Regisseurin, angehörten, vergab einen Hauptpreis und mehrere Einzelpreise in verschiedenen Kategorien.

    Als bestes Hörstück wurde die Produktion aus dem Humboldt-Gymnasium Vaterstetten in Bayern mit dem Deutschen Klang.Forscher!-Preis ausgezeichnet. Das Stück „My ALA and me“ überzeugte die Jury durch seinen Humor, die erfrischende Originalität und die herausragende Umsetzung: „Das Kurzhörspiel ist konsequent durchdacht und hervorragend strukturiert. Es hat Rhythmus. Es erzeugt Spannung und es erfordert genaues Zuhören“, so Jurymitglied Lutz Roschker, Vorstandsmitglied der  PwC-Stiftung Jugend-Bildung-Kultur, in seiner Laudatio für das Gewinnerstück.

    Die Idee: Im Jahr 2067 wird das Mädchen Sky von ihrem ALA geweckt, ihrem Acoustical Life Assistant. Der ins Ohr implantierte Chip ist ein Alleskönner: Er strukturiert ihre Termine, blendet Geräusche ein oder aus, mit ihm kommuniziert sie, hört Musik und vieles mehr. Doch er lässt sich nicht ausschalten. In jedem Satz des Kurzhörspiels erfahren wir etwas über die Zukunft: Sky spricht ein gepflegtes Denglish und hört Klackno-Musik, eine Mischung aus Klassik und Techno. Essen erhält sie vom Universal Foodmaker, ihre Mutter bringt einen frisch gedruckten Kuchen mit, ihr Freund schickt  Zimt-Lavendel-Duftnachrichten und die Oma nimmt an einem historischen Strickworkshop teil.

    Preise in weiteren Kategorien

    Auch die anderen Klang.Forscher!-Gruppen erhielten Preise für herausragende Aspekte ihrer Hörstücke. In der Kategorie „Sprecher“ wurde die 8. Klasse der Anna-Schmidt-Schule Frankfurt am Main für ihr Stück „Zukunft der Schule“ ausgezeichnet. Der Preis für die Kategorie „Story“ ging an die Produktion „Angriff der Roboterlehrer“ der Klasse 7.4 des Gymnasiums Ernestinum Rinteln in Niedersachsen. In der Kategorie „Geräusche“ schnitt die Klasse 7M der Mittelschule Peiting in Bayern am besten ab. Mit ihrem Stück „E-Mail aus der Zukunft“ konnte die AG Kreatives Schreiben  der Kopernikusschule Freigericht in Hessen die Jury in der Kategorie „Stimmige Zukunftsidee“ überzeugen. Weitere Auszeichnung wurden in den Kategorien „Journalistische Gestaltungsformen“, Dialoge/O-Töne, Journalistische Recherche, Musik sowie Atmo/Sound Design vergeben.

    Lutz Roschker, Vorstandsmitglied der PwC-Stiftung Jugend-Bildung-Kultur, resümierte: „Alle Teilnehmer sind Gewinner, die sich selbstbewusst dem Thema Zukunft gestellt haben. Die Zukunftsszenarien sind tiefgreifend und durchdacht, zeigen sie doch, dass wir Gefahr laufen, unsere Selbstbestimmtheit aufzugeben. Es gilt deshalb für die derzeit Verantwortlichen, die Erwachsenen, einzuhalten und zu fragen, ist die Entwicklung richtig, in die wir gehen? Denn wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt.“

    Birgit Echtler, Geschäftsführerin der Stiftung Zuhören, sagte: „Das Klang.Forscher!-Projekt in diesem Schuljahr hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig bewusstes Zuhören und die Erforschung von Klängen für junge Menschen ist und wieviel Spaß akustische Reisen machen können. Wir sind beeindruckt von der Kreativität und dem Einfallsreichtum unser Klang.Forscher! und bedanken uns herzlich bei den Mediencoaches für ihren Einsatz.“

    Klang.Forscher! ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Zuhören, der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur und CHUNDERKSEN, einem Büro für Filmproduktion und Kommunikationsdesign.  Ziel ist es, das bewusste Zuhören und das entdeckende Lernen im Bereich der akustischen Lebenswelt zu fördern.

    Hier geht es zu den Hörstücken

    Logo und Bildmaterial der Abschlussveranstaltung finden Sie im Pressebereich der Website

  • Wirtschaftethik 4.0 – Bei der Diskussion um Digitalisierung trifft Wirtschaft auf Werte

    Der Economic Youth Summit 2017

    Rund 100 Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte aus Schulen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Niedersachsen, Expertinnen und Experten und geladene Gäste trafen sich am 30. Mai 2017 im Tower 185 bei PwC in Frankfurt am Main zum ultimativen Höhepunkt und Abschluss des zweiten Wirtschafts.Forscher!-Jahres!

    Der Tag stand mit dem Themenschwerpunkt „Meine Daten – (D)ein Geschäft“ ganz im Zeichen der Digitalisierung. Das Geschäft mit Daten boomt. Aber worauf lassen wir uns dabei ein, wenn wir soziale Netzwerke nutzen und online einkaufen? Wie werden die Daten verwertet, was ist mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung und habe ich ein Recht auf private Rückzugsräume? Das sind nur einige Fragen, mit denen sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schülern an diesem Tag mit Hilfe von Experteninnen und Experten aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft beschäftigten.

    Einen umfassenden Input bekamen die Schüler dabei von Dr. Oliver Zöllner, Professor für Medienforschung, internationale Kommunikation und Digitale Ethik am Institut für Digitale Ethik an der Hochschule der Medien Stuttgart. Er traf mit seinem Vortrag „Digitalisierung und Gesellschaft: Warum wir Werte brauchen“ genau den Nerv der Zeit und der Schüler.

    Bildnachweis: CHUNDERKSEN

    Bereits hier nutzten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ihre Fragen rund um den Datenhandel zu stellen und die ethische Dimension der Digitalisierung zu diskutieren. Höhepunkt der Veranstaltung war der Talk im Turm, bei dem sieben junge Wirtschafts.Forscher! sich jeweils in die Rolle eines Vertreters aus Wirtschaft, Staat sowie Verbrauchern versetzten und aus ihrer jeweiligen Perspektive Fragen zu Digitalisierung und dem Handel mit Daten diskutierten.

    Bildnachweis: CHUNDERKSEN

    Für künstlerische und musikalische Abwechslung wie auch Unterhaltung sorgte die Graphic Recorderin Dorsi Doi Germann und das Duo Jazz Lounge. Die feierliche Übergabe der Teilnahmezertifikate durch Lutz Rochker und Dr. Katrin Schlecht, Vorstand der Karl Schlecht Stiftung, markierte den festlichen Abschluss des Economic Youth Summits 2017.

    Weitere Informationen zu den Wirtschafts.Forschern! finden Sie hier: www.wirtschafts-forscher.de.

  • Bericht über die Fahrt nach München und Frankfurt bezüglich des Projekts Wirtschafts.Forscher!

    Am 30. Mai 2017 war es wieder soweit: Die große Abschlussveranstaltung Economic Youth Summit 2017 des Programms „Wa(h)re Werte – Die Wirtschafts.Forscher!“ fand im PwC-Tower 185 in Frankfurt am Main statt. Unter den 100 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler war auch Jamal Fischer vom Jakob-Fugger-Gymnasium Augsburg und Verfasser des nachfolgenden Berichtes.

    Am 30. Mai 2017 war es wieder soweit: Die große Abschlussveranstaltung Economic Youth Summit 2017 des Programms „Wa(h)re Werte – Die Wirtschafts.Forscher!“ fand im PwC-Tower 185 in Frankfurt am Main statt. Unter den 100 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler war auch Jamal Fischer vom Jakob-Fugger-Gymnasium Augsburg und Verfasser des nachfolgenden Berichtes.

    Erforschen kann man nur die Naturwissenschaften – oder? Nein, denn auch das Fach Wirtschaft und Recht beherbergt viele Bereiche zum Experimentieren und Forschen, denn unsere Welt im Bereich der Wirtschaft, des Rechts und der Politik ist umfangreicher, als man vielleicht glauben mag.

    Zum ersten Mal nimmt das Jakob-Fugger-Gymnasium als eine von 20 Schulen in ganz Deutschland am Projekt „Wa(h)re Werte – Die Wirtschafts.Forscher!“ teil und führt in der wirtschaftlich ausgerichteten zehnten Klasse eine Projektphase im Fach Wirtschaft und Recht durch, in der es darum geht, wirtschaftsethische Probleme von verschiedenen Perspektiven zu betrachten und möglichst effiziente Lösungsvorschläge zu finden. Das Wirtschafts.Forscher!-Projekt ist ein gemeinsames Programm der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur, des Centrums für angewandte Politikforschung München, des Instituts für Ökonomische Bildung Oldenburg und der Karl Schlecht Stiftung aus Aichtal. Neben sehr vielen praktisch ausgerichteten Unterrichtsphasen und spannenden Gedankenexperimenten findet im Zuge des Projekts auch eine Klassenfahrt nach München statt, ebenso wie eine Fahrt nach Frankfurt, welche von vier SchülerInnen angetreten werden kann.

    So fand am Mittwoch, den 15. Februar 2017 die erste Exkursion, die Klassenfahrt nach München statt. Der Ausflug begann bereits morgens am Hauptbahnhof Augsburg, mit dem Zug ging es dann zum Hauptbahnhof in München, kaum umgesehen und schon standen wir vor einer recht großen Villa, in welcher wir auch direkt herzlich begrüßt wurden. Daraufhin wurden wir in den Hauptraum geführt, der ein Teil der Universitätsbibliothek ist.

    Ohne große Verzögerungen begann nun auch direkt das Programm mit einer kurzen Einführung in das Hauptthema des Tages, über welches wir Schüler einige Wochen vor dem Workshop abgestimmt haben – das Tagesthema bezog sich auf die Welt des Smartphones. Der Tag wurde in vier große Phasen eingeteilt, dazwischen gab es jeweils eine Pause.

    Die erste Phase beinhaltete einigen Input über das Thema Smartphone, da dieses ja doch ein sehr breites Spektrum an Themenbereichen beinhaltet, in welcher Umfragen gestartet wurden. Kurz darauf in der zweiten Phase ging es dann an die Projektarbeit, in welcher unsere Klasse in drei Teile aufgeteilt wurde. Hierbei galt es, aus Sicht der Konsumenten, der Unternehmen und der Politik die Problematiken, die Interessen und die Lösungsansätze bezüglich der Welt rund um das Smartphone aufzulisten. In der dritten Phase ging es darum, die erarbeiteten Ergebnisse aus der zweiten Phase vorzustellen, was zu komplett neuen und vorher vielleicht gar nicht wirklich relevanten Problemstellungen geführt hat. Nachdem aus jeder Gruppe zwei Vertreter ihr Endergebnis vorgestellt hatten, wurde auf einem Plakat das gesamte Endergebnis zusammengefasst, also die relevantesten Ergebnisse aus allen der drei Gruppen. Nach einer kurzen Pause folgte die vierte Phase, eine Dialogrunde mit zwei Rechtsanwälten aus dem IT-Bereich und einem App-Entwickler und Gründer vieler Unternehmen, wie zum Beispiel AppAdvisor. In dieser Phase wurden die Fragen, die in der zweiten Phase erarbeitet wurden, dann an die Experten gestellt und ausnahmslos umfangreich und professionell beantwortet.

    Am Ende lässt sich sagen, dass der Tag vor allem im Bereich der Informationsaufnahme ein voller Erfolg für uns alle war und vor allem das Essen vorzüglich geschmeckt hat.

    Drei Monate später ging es für vier Schüler unserer Klasse nach Frankfurt zum Abschluss des diesjährigen Wirtschafts.Forscher!-Projekts. Über zwei Tage hatten Elisabeth Ackermann, Jonni Krünes, Tim Richstein und Jamal Fischer in verschiedenen Projekten und Workshops die Möglichkeit, den sehr breitgefächerten Bereich der Wirtschaft nochmal detailreicher unter die Lupe zu nehmen.

    So waren die Höhepunkte des ersten Tages der Besuch der deutschen Börse in Frankfurt und der Besuch des PwC-Experience Center im 34. Stock des PwC-Towers 185. Abends stand dann noch ein gemeinsames Abendessen im Frankfurter Kunstverein in der Innenstadt auf dem Plan. Der Rest des Tages stand den einzelnen Gruppen nun noch zur freien Verfügung für den Aufenthalt und die Besichtigung der Innenstadt.

    Der zweite Tag des Aufenthaltes sah ein deutlich strafferes Programm vor. So fanden wir uns bereits um 09:00 Uhr morgens für die Begrüßung durch Markus Burghardt, Financial Service Leader der PricewaterhouseCoopers GmbH WPG und des Vorstandes der PwC-Stiftung, Lutz Roschker, im Auditorium im Erdgeschoss des PwC-Towers wieder.

    Daraufhin erhielten wir Teilnehmer von Prof. Dr. Oliver Zöllner, Professor des Instituts für Digitale Ethik an der Hochschule der Medien Stuttgart, Input in Form eines Vortrags, der sich mit der Frage, inwiefern wir Werte in der heutigen Welt der Digitalisierung brauchen, beschäftigte.

    Der nächste Tagesordnungspunkt bestand aus Schülerworkshops. Hierzu wurden die Teilnehmer in die drei Gruppen – Staat, Unternehmen und Konsument – aufgeteilt, wobei zum Zwecke der Intensivierung jede dieser drei Gruppen nochmal in zwei Hälften mit je einer Teamleitung eingeteilt wurden. Es wurde im Folgenden ausgearbeitet, inwiefern es, ausgehend von allen drei Akteursgruppen, berechtigt sei, dass Unternehmen Daten der Konsumenten sammeln, verwerten und auch verkaufen.

    In der nun folgenden Pause wurde das Mittagessen durch die TONALi Jazz Lounge begleitet, einem sehr professionellen Duo am Cello und an der Violine, welche dem sehr reichhaltigen Mittagessen mit enormer Auswahl an Gerichten eine musikalische Begleitung bereitete.

    Nach der Pause wurden die geteilten Gruppen wieder in ihren Rollen vereint und jeder der drei Akteursgruppen erhielt nun einen Experten aus Gesellschaft, Politik oder Wirtschaft für Ratschläge zur Seite gestellt, der uns Schüler für die darauffolgende Podiumsdiskussion vorbereiten sollte und die zuvor gesammelten Argumente mit uns besprach.

    Nach Abschluss der Phase folgte die Podiumsdiskussion, in welcher je zwei Schüler aus jeder Gruppe in einer Argumentationsrunde versuchten, ihre Meinung möglichst schlüssig darzustellen und gegen die beiden anderen Parteien zu verteidigen.

    Am Ende der zweitägigen Veranstaltung erhielt jeder Teilnehmer ein Zertifikat und jede Schule eine Plakette. Das Schlusswort lag nun noch bei Dr. Katrin Schlecht, Vorstand der Karl Schlecht Stiftung, sodass um 16:00 Uhr auch der Economic Youth Summit sein Ende fand.

    Bericht: Jamal Fischer vom Jakob-Fugger-Gymnasium in Augsburg

    Bildnachweis: CHUNDERKSEN

  • Save the date: Economic Youth Summit am 30. Mai in Frankfurt!

    Bereits zum zweiten Mal findet der große Economic Youth Summit zu aktuellen wirtschaftsethischen Fragen unserer Zeit statt. Der Economic Youth Summit ist die jährliche Abschlussveranstaltung des Schulprogramms Wa(h)re Werte – Die Wirtschafts.Forscher! In dem Programm befassen sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit Werten in der Wirtschaft, sie betrachten Wirtschaft und Wirtschaften aus unterschiedlichsten Perspektiven.

    Das Leitthema der diesjährigen Veranstaltung wird „Meine Daten – (D)ein Geschäft!?“ sein. Das kommerzielle Geschäft mit persönlichen Daten soll vor dem Hintergrund der Wirtschaftsethik mehrperspektivisch von Schülerinnen und Schülern reflektiert werden. Dabei diskutieren sie mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und gestalten selbstständig eine Podiumsdiskussion zum Thema „Der Umgang und Handel mit persönlichen Daten im digitalen Zeitalter – Chancen, Herausforderungen und Konflikte!“.

    Für die Gäste bieten sich darüber hinaus Einblicke in die Notwendigkeit und Herausforderungen der ökonomischen Bildung in Deutschland. Außerdem haben alle Interessierten die Möglichkeit aktiv an ökonomischen Experimenten teilzunehmen.

    Wann?    30. Mai 2017, 09.00 – 16.00 Uhr
    Wo?        PwC Tower 185, Frankfurt am Main

    Es erwartet Sie ein spannendes Programm mit vielen Anregungen und Raum zum Netzwerken. Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann lernen Sie die Wirtschafts.Forscher! kennen! Wir freuen uns auf Sie!

    Für weitere Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen gerne unter info@pwc-stiftung.de zur Verfügung.

  • Neue Leute finden. Bestehende Werte binden.

    Stiftungen leisten mit ihren vielfältigen gemeinnützigen Projekten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Wir freuen uns, dass das Stiftungsforum Rhein-Main auch in diesem Jahr wieder Stiftungen aus dem Rhein-Main-Gebiet mit seiner Veranstaltung zusammenbringt. Auch wir von der PwC-Stiftung werden vor Ort sein und uns aktiv beteiligen. Das Stiftungsforum Rhein-Main & Nordhessen ’17“ findet am 26. April 2017 im Museum Wiesbaden statt.

    Eröffnet wird der Tag von Michael Stich, Dr. Alexander Klar und Minister Stefan Grüttner. In Workshops vermitteln Fachleute zentrales und aktuelles Wissen. Zudem beleuchtet eine Podiumsdiskussion das wichtige Zukunftsthema „Neue Leute finden, bestehende Werte binden“. Moderiert vom Mitherausgeber der F.A.Z., Werner D’Inka, geben Experten aus dem Dritten Sektor einen Einblick in die Stiftung von morgen:

    • Dr. Beate Heraeus (Heraeus Bildungsstiftung)
    • Cornelia Schonhart (Stiftung Resozialisierungsfonds für Straffällige)
    • Thomas Michel (Die Wiesbaden Stiftung)
    • Lutz Roschker (PwC-Stiftung)

    Am Abend bleibt beim gemeinsamen Abendessen Zeit zum Kennenlernen und Vernetzen. Alle Informationen inkl. Anmeldevorgang finden Sie direkt auf der Website des Stiftungsführers.

  • Es summte und brummte auf dem Münchner Stiftungsfrühling

    Bei frühlingshaften Temperaturen tummelten sich etwa 90 Stiftungen und Initiativen in den Hallen der BMW-Welt in München am Olympiapark – und die PwC-Stiftung war auch dabei. Umgeben von einem bunten Stiftungs-Potpourri, von Entwicklungshilfe über krebskranke Kinder bis hin zum Schutz von Umwelt und Natur, konnten wir einige anregende Gespräche führen.

    Zur Begrüßung sprach zunächst Oberbürgermeister Dieter Reiter, dessen Frau selbst im Stiftungswesen tätig ist, ein paar ermunternde Worte. Bei einer anschließenden Podiumsdiskussion wurde das Thema Zukunftsfähigkeit von Stiftungen erörtert; für Auflockerung sorgte ein Überraschungs-Zauberkünstler.

    Nicht nur an den Stiftungsständen konnte man sich über die Stiftungslandschaft informieren, sondern auch in Vorträgen und Workshops vielen verschiedenen spannenden Themen lauschen. Lutz Roschker, Vorstandsmitglied der PwC-Stiftung, referierte darüber, wie kulturelle und ökonomische Bildung vereinbar sind und zeigte wie diese in den Projekten der PwC-Stiftung zum Tragen kommen.
    Der Münchner Stiftungsfrühling wurde 2013 ins Leben gerufen, um engagierten Privatpersonen, Stiftungen, Projekten oder Unternehmen eine Plattform zu bieten. Er findet regelmäßig im Abstand von zwei Jahren statt.

    Nach dem zweitägigen Stiftungsforum laden Stiftungen aus dem Einzugsgebiet Münchens dazu ein, ihre Arbeit bei Veranstaltungen oder Exkursionen live mitzuerleben.

  • Von Swaziland über Schiller bis hin zu 1001 Nacht

    Am Freitagabend wurden bei einer feierlichen Auftaktveranstaltung im Rathausfestsaal in Erfurt die Erfurter Kinderbuchtage und die Kinderuniversität eröffnet. Im Rahmen dessen las die bekannte Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie aus ihrem Buch „Ich kenne einen Jungen in Afrika“, das das Leben von vier afrikanischen Kindern, die viel zu schnell erwachsen werden mussten, skizziert. Dazu zeigte sie Fotos von ihrer Reise ins Swaziland.

    In der Woche der Erfurter Kinderuni vom 13. bis 17. März werden etwa 600 Schülerinnen und Schüler der Klassen drei bis sechs aus Erfurt und Umgebung auf dem Campus der Universität Erfurt in die Welt der Literatur schnuppern und Einblicke in das Studentenleben erhaschen können. Unter dem diesjährigen Motto „Eine Welt voller Geschichten“ ist für jeden Tag ein anderer thematischer Schwerpunkt vorgesehen. So unter anderem verfilmte Kinderliteratur mit Klassikern von Astrid Lindgren oder Erich Kästner, Geschichten aus dem Orient und der griechischen Mythologie sowie der Weimarer Klassik und der Dichterfreundschaft zwischen Goethe und Schiller.

    Zunächst wird es für die kleinen Bücherfreunde in einstündigen Vorlesungen eine Einführung in die jeweilige Literatur geben. Anschließend werden die Inhalte in Seminaren, die von Bachelor-Studierenden der Grundschulpädagogik und Kindheitsforschung konzipiert wurden, vertieft. Dr. Monika Plath, Projektleiterin der Uni Erfurt, betonte auf der Eröffnungsveranstaltung, dass mit der Kinderuni zwei Ziele verfolgt würden: Zum einen natürlich Kinder für das Lesen zu begeistern und auch solchen die Türe zu Literatur zu öffnen, die bisher noch keinen Zugang gefunden haben. Zum anderen aber auch den Studierenden frühe praktische Erfahrungen zu ermöglichen.

    ©Toni Heerwagen, Universität Erfurt

    Die Erfurter Kinderuni „Rund um das Buch“ findet bereits seit 2006, eingebettet in die Erfurter Kinderbuchtage, jährlich eine Woche lang statt. Aufmerksam wurde die PwC-Stiftung auf das Projekt durch dessen Nominierung beim Deutschen Lesepreis 2016 in der Kategorie „Kommunales Engagement“.
    Die PwC-Stiftung wird die Kinderuni bis einschließlich 2019 fördern.

  • The Perfect Pitch: Von der Idee zum erfolgreichen Antrag – Angehende Kulturmanager im Gespräch mit Prof. Susanne Hilger

    Die PwC-Stiftung und ihre Förderarbeit im Bereich der Kinder- und Jugendbildung standen ganz im Mittelpunkt des Vortrages „Förderanträge erfolgreich stellen“, den Susanne Hilger, Leiterin des Stiftungsteams, an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken hielt.

    Die rund 40 Masterstudenten der Fachrichtung Kulturmanagement, Freizeit -, Sport- und Tourismusmanagement, die sich in Zukunft selbst als Künstler oder Manager gemeinnütziger Einrichtungen um Fördergelder bewerben müssen, hatten bereits in der Vorlesung ihrer Professorin Hellen Gross eine erste Einführung in das Stiftungswesen erhalten. Zudem erhielten sie die Aufgabe, sich in Teams mit dem Förderprofil der PwC-Stiftung zu beschäftigen und einen fiktiven Förderantrag auszuarbeiten. In einem Pitch wählten sie den Antrag „Ich mach Kultur – und was machst du so?“. Eine Kommilitonin stellte das fiktive Projekt im Rahmen der Veranstaltung vor und erhielt dann das Feedback von Susanne Hilger mit Tipps und Verbesserungsvorschlägen. „Auf die Hebelwirkung kommt es an“, erfuhren die Studierenden, auf innovative Formate, aktivierende Methoden und auf die Frage, wie ein Projekt auch über den Förderzeitraum hinaus wirken könne. So ein Bericht aus der Praxis sei sehr hilfreich und habe verdeutlicht, worauf es im Umgang mit Förderern wirklich ankäme, meldeten die Studierenden nach der Veranstaltung zufrieden zurück.

  • Wirtschaft und Kultur zusammen gedacht

    Deutscher Kulturförderpreis 2016 zu Gast bei PwC und PwC-Stiftung

    Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) vergab Ende November den Deutschen Kulturförderpreis an Unternehmen – PwC war Hauptförderer und Gastgeber zugleich. Norbert Winkeljohann, Vorstandssprecher der PwC AG und Lutz Roschker, Mitglied im Vorstand der PwC-Stiftung, hießen die Gäste im Frankfurter Tower 185 willkommen.

    Seit 2006 vergibt der Kulturkreis diese bundesweit einzigartige Auszeichnung für innovative und nachhaltige Kulturförderkonzepte gemeinsam mit den Partnern Süddeutsche Zeitung und Handelsblatt. Prämiert wird dabei in den Kategorien kleine, mittlere und große Unternehmen.

    In diesem Jahr ging der Preis in der Kategorie für Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern an die KfW Stiftung mit dem Projekt „Beirut Short Stories“. Das von der Stiftung initiierte Literaturprojekt hat das Ziel, den kulturellen Dialog mit der arabischen Welt zu stärken.

    In der Kategorie mittlere Unternehmen (200 bis 2.000 Mitarbeiter) wurde die emco Group für ihr Projekt „Kulturforum Sankt Michael“ ausgezeichnet: Vor 13 Jahren drohte der Michaelkirche in Lingen/Ems der Abriss. Bürger der Stadt versuchten dies zu verhindern. Das Familienunternehmen emco Group sprang ein. Mit großem finanziellen Einsatz des Unternehmens sowie persönlichem Engagement der Mitarbeiter und Bürger der Stadt wurde die Kirche zu einer modernen Begegnungs- und Kulturstätte umgebaut. emco-Mitarbeiter und Lingener Bürger gründeten den gemeinnützigen Verein Kulturforum Sankt Michael, der sich um Erhaltung, Bewirtschaftung und ein vielfältiges Kulturprogramm sowie künstlerische Nachwuchsförderung und Jugendarbeit kümmert.

    Bei den kleinen Unternehmen (bis 200 Mitarbeiter) konnten sich alberts.architekten mit ihrem Projekt „Jugend unter Dampf“ durchsetzen: Dieses wurde von dem Architekturbüro gemeinsam mit dem Landeseisenbahn Lippe e. V. (LEL) ins Leben gerufen, um einen Eisenbahnwaggon von 1929 zum rollenden Kulturort und Treffpunkt für junge Menschen umzufunktionieren. Der ausgebaute Waggon bietet jetzt Raum für vielfältige Kulturveranstaltungen und Bildungsangebote.

    „Die Vielfalt der unternehmerischen Kulturförderung in Deutschland ist überwältigend: Vom Ein-Mann-Betrieb bis zum internationalen Konzern fördern Unternehmen in allen kulturellen Bereichen und erreichen so mit ihren Projekten unterschiedliche Gruppen der Gesellschaft“, lobte Sven Afhüppe, Chefredakteur von Handelsblatt und Laudator. Weitere Laudatio hielten Michael Harth (European Head of Broker Management XL Catlin) und Margrit Lichtschlag (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Rats für Kulturelle Bildung). Durch den Abend führte ZDF-Moderatorin Barbara Hahlweg, während Elisabeth Brauß, Gewinnerin des TONALi Musikwettbewerbs, die Verleihung musikalisch begleitete.

    Auch Norbert Winkeljohann betonte, wie wichtig diese unternehmerische Kulturförderung sei: „Sie regt die Wirtschaft an, gibt Impulse und öffnet Perspektiven. Denn gerade in Zeiten des digitalen Wandels ist Kreativität eine Eigenschaft, von der Unternehmen profitieren können, um zu neuen und besseren Ideen zu gelangen. Sie ist damit eine entscheidende Voraussetzung für jede Form von Innovation.“
    Und Lutz Roschker ergänzt in seiner Rede an die Bewerber des Kulturförderpreises, die Redakteure von Handelsblatt und Süddeutscher Zeitung und die Mitglieder des Arbeitskreises Kultursponsoring: „Wenn Kunst und Kultur die Tür zu einer offenen, freien Gesellschaft ist, hinter der das Individuum Raum zu persönlicher, selbstbestimmter Entwicklung und zur Interaktion mit anderen findet, dann ist der Kulturkreis ein wichtiges Scharnier. Ein Scharnier, das nicht nur in eine Richtung wirkt, sondern sowohl Wirtschaft mit Kunst als auch Kunst mit Wirtschaft verbindet.“

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    In der Jury waren Sven Afhüppe (Chefredakteur Handelsblatt), Thomas Bellut (Intendant ZDF), Clemens Börsig (Vorstandsvorsitzender Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V.), Kurt Kister (Chefredakteur Süddeutsche Zeitung), Anja Lehner (stellv. Vorsitzende Arbeitskreis Kultursponsoring), Martina Münch (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg), Franziska Nentwig (Geschäftsführerin Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V.), Oliver Reese (Intendant Schauspiel Frankfurt), Willi Steul (Intendant Deutschlandradio) und die Laudatoren Margrit Lichtschlag und Michael Harth vertreten. Sie kürten aus rund 90 eingereichten Bewerberprojekten die drei Preisträger, die an diesem Abend in Frankfurt ausgezeichnet wurden.

    PwC engagiert sich seit 2012 im Kulturkreis der deutschen Wirtschaft, u.a. im Arbeitskreis Kultursponsoring. Das Unternehmen ist damit Teil eines bundesweiten Netzwerks zur Kulturförderung. Das Engagement der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur bildet dabei den wichtigsten Beitrag.

    Wie genau die PwC-Stiftung eine innovative Lernkultur fördert und durch kulturelle und ökonomische Jugend- und Bildungsprojekte eine Brücke zwischen Kultur und Wirtschaft schlägt, finden Sie auf unserer Homepage.

    Fotos | © Anna Meuer

  • Sing along, Berlin! – Der Film

    „Man merkt, dass singen wirklich glücklich macht und Musik glücklich macht und das eine Sprache ist, die einfach alle verbindet.“

    Christin Arencibia Villa, Teilnehmerin von Sing along, Berlin!

    Passend zu Weihnachten präsentieren wir heute einen Film über Begegnung, Verständigung und Gemeinschaft. Musik und gemeinsames Singen bringt die Menschen zueinander, fördert Annäherung, Austausch und Verstehen, baut also Brücken zwischen den Menschen. Wie dies dem Projekt Sing along, Berlin! im August 2016 auf vorbildliche Weise gelang, zeigt der Film von Enrique Sanchez Lansch, dem Regisseur des 2004 erschienen und vielfach ausgezeichneten Dokumentarfilms Rythm is it!.
    160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zehn Nationen mit unterschiedlichsten gesanglichen Vorkenntnissen kamen im Sommer zu einem Camp zusammen, um gemeinsam zu singen, zu improvisieren und zu musizieren. Generationenübergreifend entstand so eine Gemeinschaft, die zeigt, wie Integration ganz praktisch gelingt. Lieder, Songs und Chan-sons, die vom Begrüßen und Willkommen heißen handeln, wurden eingeübt, Choreografien geprobt und Momente der Begegnung gestiftet.
    Mit verschiedene Aktionen am Berliner Hauptbahnhof, auf dem Kulturforum und im Bundesfinanzministerium überraschten die Sängerinnen und Sänger mit viel Mut und Begeisterung das Publikum. Dabei bewiesen sie, dass gemeinsames Singen eine mitreißende Wirkung entfalten kann, über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg die Menschen verbindet – und glücklich macht.

    Viel Freude mit dem Film und eine erholsame und fröhliche Weihnachtszeit!

  • Berliner Jugendliche entdecken ihre Wunschberufe

    Über 200 interessierte Besucher fanden sich am späten Nachmittag des 9. Dezember am Rande des „Görli“, mitten in Kreuzberg ein, dort, wo Berlin am buntesten ist. Bei der feierlichen Ausstellungseröffnung im Jugendprojekt Kreuzer im Görlitzer Park präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes „Ab in die Zukunft!“ ihren Freunden und Familien stolz eine Ausstellung zu den erkundeten Berufsbildern.

    Fatima (17) und Sahar (17) aus Afghanistan möchten Hebamme und Kinderkrankenschwester werden.

    Fatima (17) und Sahar (17) aus Afghanistan möchten Hebamme und Kinderkrankenschwester werden.

    Was möchte ich später einmal werden? Entspricht meine Vorstellung vom Traumberuf der Realität? Und wie schaffe ich es, in meinem Wunschberuf zu arbeiten? Diese Fragen stellte sich ver-mutlich jeder einmal, als er jung war. Um die Phantasie Berliner Jugendlicher anzuregen, ihre Horizonte zu erweitern und ihnen aufzuzeigen, welche Chancen und Möglichkeiten sie haben, erforschten ca. 60 Teilnehmende aus Kreuzberg vier Monate lang ihre Traumberufe. Mithilfe von Experten und Fotografen näherten sich die Jugendlichen in verschiedenen Workshops ihrem Berufswunsch. Dabei lernten sie die Ökonomie im Kiez einmal anders kennen.

    Ali (11) aus Deutschland träumt davon Sanitäter zu werden.

    Ali (11) aus Deutschland träumt davon Sanitäter zu werden.

    Begleitet wurden die Jugendlichen von dem Fotografen Thomas Schäfer sowie von Studierenden der Fotografie der Technischen Kunsthochschule Berlin. Zusammen begaben sie sich auf eine Reise, machten eine Berufe-Rallye durch die Stadt, suchten Menschen auf, die den Traumberuf ausüben, interviewten Experten, besuchten das Jobcenter, lernten Bewerbungen zu schreiben und tauchten gleichzeitig ein in die Kunst der Fotografie. So erfuhren die Heranwach-senden, was es bedeutet in ihrem Wunschberuf als Apotheker, Sanitäter, Krankenschwester oder Polizist zu arbeiten.

    Apotheker zu werden ist Ihssans (17) Wunsch.

    Apotheker zu werden ist Ihssans (17) Wunsch.

    Die Erkundungstour zeigte, dass zahlreiche Jugendliche mit Fluchterfahrung häufig den Wunsch verspüren in ihrem späteren Beruf Menschen zu helfen, da sie in ihrem Heimatland sehr große Not kennengelernt haben. So zum Beispiel Belal (17) aus Syrien: „Ich möchte Krankenpfleger werden, weil ich aus Aleppo komme und gerne meinen verletzten Freunden und den Menschen geholfen hätte.“ Ähnlich geht es Ihssan (17) aus Syrien. Er möchte Apotheker werden wie schon sein Opa in Syrien und so den Menschen helfen. Hamudi (14) aus Deutschland, der die Unruhe und Kriminalität in seinem Kiez kennt, will später selbst vermitteln und schlichten. Deshalb interessiert er sich für den Beruf des Polizisten. In dem Projekt konnte er nun einem Berliner Polizisten seine Fragen stellen, erste Eindrücke gewinnen und sogar eine Polizeiuniform anprobieren.
    Aber nicht nur das Kennenlernen verschiedener Berufe und der Alltagsökonomie standen im Vordergrund des Projekts. Die Jugendlichen wurden auch selbst kreativ. Sie erstellten Steckbriefe zu den erkundeten Berufen, fotografierten die Berufsinhaber bei der Arbeit und wurden selbst zum Model zum Beispiel in der noch etwas zu großen Polizeiuniform. So konnten die Heranwachsenden die Kunst der Fotografie kennenlernen und ihre spannenden Erfahrungen künstlerisch festhalten.
    Im Januar 2017 wird die Ausstellung bei PwC Berlin, Kapelle-Ufer 4, zu sehen sein. Ab März 2017 werden die Projektergebnisse in der Pablo-Neruda-Bibliothek Berlin, Frankfurter Allee 14A, präsentiert.

    Fotos | © Paul Gerhard Werk Berlin

  • Wirtschafts.Forscher! – Der Film

    „Das Wir in Wirtschaft entdecken“. Diesem Auftrag gingen im vergangenen Schuljahr über 300 Schülerinnen und Schüler und dreizehn Lehrerinnen und Lehrer im Eigenprogramm der PwC-Stiftung „Wa(h)re Werte – Die Wirtschafts.Forscher!“ in Bayern, Hessen und Niedersachsen nach.

    Die beiden Filmemacher Daniel Chun und Jan Derksen haben sie dabei begleitet und zeigen in ihrem Film, wie aus Schülerinnen und Schülern Wirtschafts.Forscher! werden. Welche Werte sind für mich und die Gesellschaft relevant? Was hat Wirtschaft mit mir zu tun? In welcher Wirtschaft wollen wir leben? Diese und weitere Fragen spielen im Unterricht und während eines Workshops mit Peer-Teamern eine zentrale Rolle. Beim Economic Youth Summit in München präsentierten sie im September 2016 ihre Arbeitsergebnisse und kamen mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ins Gespräch. Ziel des Programms ist es, dass die Jugendlichen eigene Ideen für die zukünftige Gestaltung der Wirtschaft und eigene Wertvorstellungen im ökonomischen Kontext entwickeln.

  • Hochkultur im LiteraTurm 185

    PwC-Stiftung und PwC laden Lesefreunde zum Bundesweiten Vorlesetag ein
    Das abendliche Vorleseritual und den Ausruf „Noch eine Geschichte, bitte!“ kennt wohl jeder. Und das ist richtig so! Denn der tägliche Griff zum Buch macht alle glücklich, stark und schlau. Deshalb waren die PwC-Stiftung und die PwC AG WPG auch in diesem Jahr wieder Gastgeber des Bundesweiten Vorlesetages.

    Teuflisch gute Geschichten für die Jüngsten und Kostproben aus Werken der Weltliteratur zum Thema „Liebe und Vergänglichkeit“ für die Erwachsenen gaben prominente Gäste bei Deutschlands höchster Vorleseaktion im 50. Stockwerk des PwC-Towers in Frankfurt am Main zum Besten.
    Mehr als 50 Kinder und ihre Eltern sowie lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler aus benachbarten Grundschulen kamen vorbei, um dem sympathischen Kinder- und Jugendbuchautor Jens Schumacher gebannt zuzuhören. Das im Hintergrund leise knisternde Kaminfeuer untermalte seine spannenden Geschichten. Letztere drehten sich rund um den Teufelsjungen Asmoduin, der zu gerne in der Welt der Menschen sein Unwesen treibt, da ihn die Hölle furchtbar langweilt. Im Anschluss an die Lesung wurde Schumacher von seinen kleinen Fans umringt, die unbedingt eine Autogrammkarte ergattern wollten.

    Den erwachsenen Literaturliebhabern stellten Christina Ringer, Journalistin und Moderatorin, und Heinz-Dieter Sommer, Hörfunkdirektor des Hessischen Rundfunks und Lutz Roschker, Partner bei PwC und Vorstand der PwC-Stiftung, ihre Lieblingstexte rund um das Thema „Liebe und Vergänglichkeit“ vor. Darunter waren Klassiker wie Berthold Brecht und William Shakespeare, aber auch Songtexte von Literaturnobelpreisträger Bob Dylan. Highlight des Abends waren die Ausschnitte aus Arthur Schnitzlers „Casanovas Rückkehr“.
    Warum sich die PwC-Stiftung und PwC beim Vorlesetag engagieren, darauf hat Lutz Roschker eine einfache Antwort: „Zuhören schafft Erkenntnis. Zuhören braucht aber vor allem Neugier, ein Einlassen auf den Anderen. Neugier weitet Bewusstsein – für unsere Mitmenschen und dadurch für uns selbst.“

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    Begeisterung für das Lesen wecken
    Der Bundesweite Vorlesetag wurde im Jahr 2004 gemeinsam von der ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung initiiert. Die Aktion soll ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens setzen. Das Konzept ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen.

    Foto | © PwC-Stiftung

  • Aktiv, engagiert und mit Leidenschaft fürs Lesen – Die PwC-Stiftung gratuliert den Gewinnern des Deutschen Lesepreises 2016!

    Lesefreude und Lesekompetenz sind zentrale Grundlagen für die Bildungsfähigkeit und damit für gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb fördert die PwC-Stiftung den Deutschen Lesepreis, der am 10. November 2016 unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka in Berlin verliehen wurde.

    Der mit insgesamt 19.500 Euro dotierte Preis wurde an zehn Preisträger in den Kategorien individuelles, kommunales und schulisches Engagement sowie „Ideen für morgen“ verliehen. Die mehr als 280 Bewerbungen um den Preis machen deutlich, wie viel Leseengagement in Deutschlands Regionen steckt. Davon beeindruckt zeigt sich auch Lutz Roschker, Vorstand der PwC-Stiftung: „Die Projekte verbinden Kitas, Buchhandel, Schulen und Familienzentren vor Ort, sie beziehen Eltern, Erzieher, Lehrer und Kinder, auch aus bildungsfernen und zu integrierenden Haushalten mit ein. Daraus ergibt sich eine entsprechende Breitenwirkung. Das ist spannend. Kurzum: eine durchdachte, runde Sache.“
    Deshalb war es der PwC-Stiftung auch in diesem Jahr wieder ein besonderes Anliegen den Lesepreis in der Kategorie individuelles Engagement mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 4.500 Euro zu unterstützen.

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    Die Preisträger in der Kategorie „Herausragendes individuelles Engagement für die Leseförderung“ 2016
    „Das Ländle rockt das Haus“, denn in der Kategorie „Herausragendes individuelles Engagement“ kommen alle drei Preisträger aus Baden-Württemberg.

    (v.l.) Moderatorin Christina Ringer, Prof. Dr. Jürgen Belgrad (3. Platz), Annelie Löber-Stascheit (2. Platz), Konstanze Keller (1.Platz), Lutz Roschker (PwC-Stiftungsvorstand).

    (v.l.) Moderatorin Christina Ringer, Prof. Dr. Jürgen Belgrad (3. Platz), Annelie Löber-Stascheit (2. Platz), Konstanze Keller (1.Platz), Lutz Roschker (PwC-Stiftungsvorstand).

    Mit dem dritten Platz ausgezeichnet wurde Prof. Dr. Jürgen Belgrad, der mit seinem Verein LESEFÖRDERUNG DURCH VORLESEN e.V. aus Wolfegg das regelmäßige Vorlesen an Schulen der Umgebung fördert. Es folgte auf dem zweiten Platz Annelie Löber-Stascheit aus Frikingen. Mit der Selbst.Los! Kulturstiftung organisiert sie die bundesweite Spende von Kinderbüchern für die Tafeln.
    Die Erstplatzierte Konstanze Keller hatte die Jury mit ihrer Aktion „LESEWEIS®“ (Bammental, Baden-Württemberg) frühzeitig überzeugt. Wie Lutz Roschker in seiner Laudatio begründete, liefere Keller eine Art „One-Woman-Show“ in Bammental ab. Sie „pushe das ganze Dorf“ mit ihrer Leidenschaft, als Vorleserin, literarische Früherzieherin, Sprachförderin und als Leiterin von Lese- und Schreibwerkstätten. Zudem sei sie eine „hervorragende Netzwerkerin“, die Kitas, Schulen, Buchhandlungen und Büchereien zusammenbringe und somit eine unglaubliche Reichweite erwirke.
    „Dass in diesem Jahr alle Preisträger aus Baden-Württemberg stammten“, so Lutz Roschker, „sei zwar Zufall, allerdings auch ein gutes Zeichen. Das „Ländle“ sei in jüngsten Studien als großer Verlierer im Bereich „Lesen Deutsch“ betitelt worden, jedoch würden diese drei hervorragenden Initiativen zeigen, dass sich etwas bewege und Hoffnung für die Zukunft bestehe.“

    Der Deutsche Lesepreis
    Der Deutsche Lesepreis zeichnet innovative Leseförderungsmaßnahmen aus und sucht deshalb jedes Jahr herausragende Maßnahmen und Projekte in den Feldern, die dazu beitragen, eine Kultur des Lesens zu erhalten und zu fördern. Dabei wollen wir nicht nur Bewährtes auszeichnen, sondern neuen Ideen eine Chance geben und sie bei der Realisierung begleiten.
    Neben den Initiatoren Commerzbank-Stiftung und Stiftung Lesen fördern die PwC-Stiftung, der FRÖBEL e.V. und die Arnulf Betzold GmbH den Deutschen Lesepreis als Kategorien-Partner.

    Mehr zum Lesepreis finden Sie hier:
    http://www.deutscher-lesepreis.de/

    Fotos | © Stiftung Lesen

  • Kultur.Forscher! treffen sich zum bundesweiten Fachtag in Berlin

    Mit einem bundesweiten Fachtag zum Thema „Selbst entdecken ist die Kunst“ Potenziale und Perspektiven der Ästhetischen Forschung läuteten die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und die PwC-Stiftung den Abschluss des Modellprogramms Kultur.Forscher! ein.

    Der Einladung in die Kalkscheune nach Berlin folgten an Ästhetischer Forschung interessierte Personen aus Schule, Kulturinstitutionen, Verwaltung sowie Lehreraus- und Weiterbildung. Die Veranstaltung läutet das Ende der dritten Programmphase ein. Das erste gemeinsame „Kind“ Kultur.Forscher! geht in den Transfer und wird flügge. Ende des Jahres 2016 werden die Projektförderung und damit auch die langjäh-rige und erfolgreiche Zusammenarbeit der PwC-Stiftung mit der DKJS auslaufen. Zukünftig werden die Schulen zeigen, dass sie auch selbständig als Kultur.Forscher! arbeiten können.

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    Lutz Roschker, Vorstand der PwC-Stiftung, und Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, begrüßten die 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie würdigten noch einmal den Modellcharakter des Programms und dankten allen mitwirkenden Lehrkräften und ihren Kulturpartnern für die sehr guten Ergebnisse.

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    Nach einem Impulsvortrag von Anke Schad zum Thema „Fröhliche Dilettanten, prekäre Helden und rebellierende Roboter. Kreativität, Bildung und die (Arbeits-)Welt im Wandel“ diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Podiumsdiskussion und in Fachforen das besondere didaktische Potenzial der Ästhetischen Forschung in Lernprozessen. Zentrale Fragen waren dabei: Wie kann Ästhetische Forschung inklusives Lernen und individuelle Förderung an Schulen unterstützen? Welche Möglichkeiten bietet der Ansatz der Ästhetischen Forschung, um jungen Geflüchteten kulturelle Teilhabe zu ermöglichen? Wie gelingt es, Ästhetische Forschung in die Ausbildung von Lehramtsstudierenden einzubringen? Und wie kann Ästhetische Forschung die Vermittlungsarbeit in Kultureinrichtungen bereichern? Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es auf dem Feld der Ästhetischen Forschung auch weiterhin viel wertvolles Potenzial zu heben gilt.

  • Economic Youth Summit in München – Wirtschafts.Forscher! präsentieren Ihre Projektergebnisse

    Rund 120 Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte aus Schulen in Hessen, Bayern und Niedersachsen, Teamer und geladene Gäste trafen sich am 15. September 2016 bei PwC München zum ultimativen Höhepunkt und Abschluss des ersten Wirtschafts.Forscher!-Jahres.

    Economic youth summit

    Nach dem Motto „Das Wir in Wirtschaft entdecken“ stellten die Schülerinnen und Schüler auf dem EYS ihre Projektergebnisse des vergangenen Schuljahres vor, diskutierten mit Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft und erarbeiteten Handlungsempfehlungen für die Politik. Die Mehrperspektivität ist eine wichtige Zielsetzung des Programms. Dies zeigte sich deutlich in der Programmgestaltung, die besonders das Gespräch mit den verschiedenen Akteuren aus der Praxis in den Mittelpunkt stellte.
    Die Begegnung mit Thomas Silberhorn, Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium, und der Vortrag von Fotokünstler und Sozialunternehmer Hannes Schmidt gehörte zu den Höhepunkten des Tages. Für Spaß und Unterhaltung sorgte Beatboxer Robeat mit groovigen Klängen in der Mittagspause.

    Economic youth summit

    Mehr Eindrücke von der Veranstaltung und Informationen zu unserem Eigenprogramm finden Sie auf der Projekthomepage www.wirtschafts-forscher.de. Wirtschafts.Forscher! ist ein Gemeinschaftsprojekt der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur, dem Institut für Ökonomische Bildung Oldenburg und dem Centrum für angewandte Politikforschung München. In Baden-Württemberg wird es in Kooperation mit der Karl Schlecht Stiftung durchgeführt.

  • PwC-Stiftung ist neu in der Wissensfabrik

    Die PwC-Stiftung ist seit Beginn des Jahres 2016 neues Mitglied in der Wissensfabrik. Sie ist damit Teil einer Initiative, in der sich rund 120 Unternehmen und Stiftungen gemeinsam für Bildung und Unternehmertum stark machen. Wichtige Anliegen aller, die sich in der Wissensfabrik engagieren, sind die Bildung im Kindes- und Jugendalter und die Grundförderung.

    Das Motto der Wissensfabrik könnte mit „mehr Wissen, mehr Können, mehr Zukunft“ einfacher nicht sein und passt ideal zu den Förderzielen der PwC-Stiftung. Die Projekte der PwC-Stiftung aus den Bereichen kultureller und wirtschaftsethischer Bildung basieren auf Ansätzen, die Neugier wecken und Orientierungswissen vermitteln. Sie wirken sowohl handlungsorientiert als auch partizipativ. Jungen Menschen soll so die Möglichkeiten gegeben werden, ihre Einschätzungsfähigkeit und Selbst- sowie Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln.

    Lutz Roschker, Vorstand der PwC-Stiftung, begründet das Engagement in der Wissensfabrik so: „Wir engagieren uns in der Wissensfabrik, weil Netzwerke hilfreich sind, um gemeinsam etwas für unsere Gesellschaft zu erreichen. Die Wissensfabrik ist ein starkes Netzwerk, das gesellschaftliche Verantwortung lebt. Wir wollen einen Beitrag hierzu leisten, unsere Erfahrungen und Inhalte einbringen, um den Austausch zwischen Bildungseinrichtungen und Wirtschaft zu fördern.“

    Um den gegenseitigen Austausch ging es auch auf dem Wissensfabrik-Forum Mitte Juni 2016 bei SAP in Sankt Leon-Rot. Moderiert wurde das Treffen von Kreativitätsexperte Bernhard Wolff. Dieser wollte in Gesprächen mit Schülern, Lehrern, Gründern und Mentoren ganz genau wissen, was die Wissensfabrik bei ihnen bewirkt. Dass Mut eine wichtige Komponente des Glücks ist, machte anschließend die „Glücksministerin“ Gina Schöler dem interessierten Publikum in ihrem Vortrag eindrucksvoll deutlich.

    Schauen Sie den Film und machen Sie sich selbst eine Bild davon, warum die PwC-Stiftung gerne ein Teil der Wissensfabrik ist:

  • gefunkt! 2015
    Der Jahresbericht der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur

    Auch 2015 hat es wieder bei uns gefunkt!. Das vergangene Stiftungsjahr stand ganz im Zeichen der Wirtschafts- und Wertebildung, mit dem sich die Stiftung einen neuen Förderbereich erschließt. Genau wie bei dem von uns nach wie vor geförderten Bereich der kulturellen Bildung geht es uns auch bei der Wirtschafts- und Wertebildung darum die Neugier von Kindern und Jugendlichen zu wecken und ihnen Orientierungswissen zu vermitteln.

    Unser Jahresbericht 2015 steht unter dem Themenschwerpunkt „Wirtschaft – Werte – Bildung“. Passend dazu gingen im Herbst des vergangenen Jahres die Wirtschafts.Forscher!, das neue Eigenprogramm der PwC-Stiftung, an den Start. Auch Wolf Lotter, Mitbegründer des Wirtschaftsmagazins brand eins und unser diesjähriger Gastautor, greift den Themenschwerpunkt auf und macht in seinem Beitrag deutlich, dass wirtschaftliche Bildung eine unverzichtbare Voraussetzung für eine starke Demokratie ist.

    Berichte über das in Zusammenarbeit mit der Stiftung Zuhören und den Kommunikationsdesignern ChunDerksen ebenfalls neu entwickelte Eigenprogramm Klang.Forscher! und die von uns unterstützten kleineren und größeren Projekte zeigen, wie sich Wirtschafts- und Wertebildung in der praktischen Förderarbeit der Stiftung niederschlägt. Sie alle veranschaulichen, wie der Brückenschlag zwischen ökonomischer und kultureller Bildung gelingen kann.

    Wir laden Sie herzlich ein, sich selbst ein Bild davon zu machen und das Stiftungsjahr 2015 mit uns Revue passieren zu lassen.

    Und nun wünschen wir viel Spaß beim Lesen!

    Zum Jahresbericht 2015

  • Klang.Forscher! – Toller Ausklang für die zweite Phase

    Und wieder war es soweit: Unter dem Motto Klänge! Zuhören! Erleben! trafen sich die Klang.Forscher! im Goldsaal des hessischen Rundfunks zur Abschluss-Präsentation ihrer Forschungsergebnisse.

    Klangforscher Finale

    Bereits zum zweiten Mal haben sich sechs Schulklassen aufgemacht, den Sound ihres Lebens zu erforschen. Am 11. Juli präsentierten die rund 80 Klang.Forscherinnen! und Klang.Forscher! aus Hessen, Bayern, Hamburg und dem Saarland ihre akustischen Projektergebnisse. Lars Ruppel, einer der bekanntesten deutschen Slampoeten, führte durch die Veranstaltung. Mit viel Witz und Verstand sorgte er für eine mitreißende Unterhaltung, die sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Erwachsenen gut ankam.

    Die Aufgabe der diesjährigen Klang.Forscher!-Laufzeit lautete Klängen als Verbindung zwischen Generationen und Kulturen nachzuspüren. Dies haben die Schülerinnen und Schüler auf ihre ganz eigene Art verstanden und umgesetzt. Die Ergebnisse liegen in den unterschiedlichsten Formaten vor und reichen von der Klang.Collage! über die Dokumentation bis hin zum akustischen Reiseführer. Alle Klang.Forscher!-Schulen haben sich wieder einmal selbst übertroffen.

    Doch hören Sie selbst! http://www.klang-forscher.de/schulen

    Die Klang.Forscher! sind ein Gemeinschaftsprojekt der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur, der Stiftung Zuhören und CHUNDERKSEN. Ausgehend vom Thema Klang erforschen sie Orte und Situationen, Landschaften, Medien und Arbeitswelten und machen Sprach- sowie Klangaufnahmen, die sie zu akustischen Produktionen weiterentwickeln.

  • Klassenreporter Bach & Mime – Musik und Gesang für Gehörlose

    Musik für Gehörlose – Wie geht das? Das wollten die Klassenreporter des Projektes „Bach & Mime“ wissen, als sie sich mit Mikro und Kamera auf den Weg machten, um über das Schülerprojekt am Leipziger Gewandhaus zu berichten.

    Das Ergebnis zeigt das Video. Wenn Gebärdendolmetscher Musik übersetzen, dann spricht man oft von »singenden Händen«. Wie kann man Musik ohne Ton übersetzen? Und was braucht es dazu? Inspiriert von einem Projekt des Gewandhauschors mit dem Gebärdenchor des Berufsbildungswerkes Leipzig beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse des Musikalisch-Sportlichen Gymnasiums Dr. Rahn & Partner seit März 2016 in verschiedenen Workshops am Gewandhaus zu Leipzig damit, wie Gehörlose Musik erfahren können. Texte werden in Gebärdensprache übersetzt, Rhythmen mit dem Körper transportiert und Instrumente imitiert. Intensiv setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Markus-Passion von Johann Sebastian Bach auseinander und lernen Klänge, Töne und die Emotionen der Bach’schen Musik in Gesten darzustellen. Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zu der unvollendeten Passion, erforschen, wie hörgeschädigte Menschen Musik wahrnehmen, lernen selbst ein wenig Gebärdensprache und gebärden ein kurzes Musikstück. Wie das gehen kann, demonstriert z.B. die Gebärdensprachdolmetscherin Laura M. Schwengber. Sie beschäftigt sich nicht nur mit klassischer Musik, sondern dolmetscht unter anderem auch für den Eurovision Song Contest und aktuelle Popsongs für Gehörlose.

  • Förderprojekt Gedankenflieger ist „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“

    Das Projekt Gedankenflieger, das die PwC-Stiftung seit 2013 fördert, ist Preisträger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“.

    Das Projekt Gedankenflieger, das die PwC-Stiftung seit 2013 fördert, ist Preisträger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. 2016 fand der Wettbewerb unter dem Motto „NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell“ statt.

    Mit dem Wettbewerb würdigt die Initiative zukunftsweisende Ideen, die die Potenziale von Nachbarschaft im Sinne von Gemeinschaft, Kooperation und Vernetzung nutzen und so einen gesellschaftlichen Mehrwert zur Lösung von gegenwärtigen oder künftigen Herausforderungen schaffen.

    Unter rund 1.000 Bewerbungen wurde Gedankenflieger von einer hochkarätigen Jury ausgewählt.

    Ausgehend vom Literaturhaus Hamburg treffen sich regelmäßig  Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren, um betreut von einer Kinderphilosophin über Fragen wie „Was macht mich glücklich? Wie können wir Freunde sein? Was ist Heimat?“ miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Modell überzeugt. Angeregt von der PwC-Stiftung rollen die „Gedankenflieger“ seit 2015 mit ihrem „Philomobil“ in die benachbarten Bundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern und besuchen auch dort Schülerinnen und Schüler in Stadt und Land.

    Mit erprobten Wortspielen, Bastelprojekten und Gedankenexperimenten ermutigen die Kinderphilosophen zum Querfeldein-Denken; nicht nur zum Nach-, sondern vor allem zum kritischen Selberdenken. Die Kinder beschäftigen sich – ohne dass dies so benannt wird – mit „großen“ philosophischen Themen wie der Erkenntnislehre („Was kann ich wissen?“) und Ethik („Was soll ich tun?“). Im intensiven philosophischen Austausch lernen die Kinder sich auszudrücken, anderen zuzuhören, ihre Meinung zu begründen und erfahren, dass es unterschiedliche Perspektiven und Meinungen gibt und geben darf.

    „Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI. Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und nationaler Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

    Wir gratulieren dem Hamburger Literaturhaus und freuen uns über die Auszeichnung des Projektes Gedankenflieger.

    Zum Projekt: http://gedankenflieger.literaturhaus-hamburg.de/

  • Eine Mannschaft schafft mehr, als EIN Mann schafft!

    Bas Böttcher und Christian Ridder sorgen bei Schülern für „Klartext und Durchblick“ in der Wirtschaftswelt.

    Seit Oktober 2015 schafft das Projekt „Klartext & Durchblick“ Verbindungen zwischen Wirtschaft und Kreativität. Ökonomische Prozesse werden aus ungewöhnlichen Perspektiven betrachtet. Dabei werden die beliebten Formate Poetry Slamund Graphic Recordingeingesetzt. Klartext & Durchblick bringt bei aller Sachlichkeit eine Menge Spaß. Das erkennt man am Augenzwinkern, mit dem die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse präsentieren: Projektmanagement wird am Beispiel der Organisation einer Party erklärt; Die Bewerbung wird wie ein Raketenstart inszeniert und Teamwork erklären die Teilnehmer mit dem Satz: „Unsere Mannschaft schafft mehr als ein Mann schafft!“.

    Zum Projekt www.klartext-durchblick.de

  • Der Neue Mensch – Menschenbilder der Moderne

    Kooperationsprojekt mit dem Hygiene-Museum Dresden und der Stiftung Zollverein, Essen, im Schuljahr 2015/16

    Über ein Schuljahr hinweg spüren Schülerinnen und Schüler aus Essen, Dresden und Weimar den ambivalenten Ideen zum »Neuen Menschen« am Beginn des 20. Jahrhunderts nach.

    Sie arbeiten dabei eng mit der Klassik Stiftung Weimar, dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden und der Stiftung Zollverein in Essen zusammen. Die PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur fördert das Projekt. Die Jugendlichen betrachten die Hoffnungen, Erwartungen und Widersprüchlichkeiten, die an die Erfindung des »Neuen Menschen« gebunden waren, im Spiegel der Gegenwart: Welche aktuellen Menschenbilder lassen sich heute in öffentlichen Debatten finden? Wie wirken sie sich auf die Vorstellungen der Jugendlichen aus?
    Die jeweiligen Kulturpartner der Schülerinnen und Schüler prägen den regionalen Schwerpunkt der Auseinandersetzung: »Das Wissenschaftliche« (Deutsches Hygiene-Museum Dresden), »Das Ökonomische« (Stiftung Zollverein, Essen) und »Das Pädagogische« (Klassik Stiftung Weimar). Um die Projekterfahrungen übergreifend auswerten zu können, verbindet nicht nur das gemeinsame Thema, sondern auch die Methode des forschenden Lernens die Einzelprojekte. So entwickeln die Jugendlichen ihre eigenen Fragestellungen und forschen dazu an historischen Orten und Objekten.
    Über fotografische, audio-visuelle oder filmische Mittel erfolgt eine ästhetische Auseinandersetzung mit den gewählten Themen, deren Ergebnisse auf der Internetseite
    www.derneuemensch.net präsentiert werden. Im Juni werden die Ergebnisse bei einer Abschlusspräsentation in Essen der Öffentlichkeit vorgestellt.

    Der neue Mensch

  • Flucht und Irrfahrten im Dresdner Hauptbahnhof

    Wie läuft Bewegung? Wie bewegen sich Menschen? Diesen Fragen gingen Schülerinnen und Schüler der HOGA Schulen Dresden im Rahmen des Programms Kultur.Forscher! nach.

    © PwC-Stiftung

    Partner der Schule ist die Deutsche Bahn und so lag es für die Jugendlichen nahe, die Antworten auf ihre Forschungsfragen am Dresdner Hauptbahnhof zu suchen. Hier stießen sie auf Reisende und ihre Beweggründe – und so auch auf das Thema „Flucht“. In Kooperation mit der Caritas Dresden nahmen die Schüler Kontakt zu Geflüchteten auf. Über das „Flucht“-Thema kamen die Jugendlichen schließlich zu Homers Odyssee. Entstanden ist ein Theaterstück, in dem die Schülerinnen und Schüler sich nicht nur mit Bewegungsmustern auseinandersetzen, sondern auch mit ihrer Haltung und ihrer Stadt. Die Premiere des multimedialen Schülertheaters „SHOWdown. Eine Odyssee“ wurde in der Marché-Lounge, mitten im Dresdner Hauptbahnhof aufgeführt. Schülerinnen und Schüler aus dem Vertiefungskurs ‚Darstellendes Spiel‘ der HOGA Schulen Dresden begeisterten am vergangenen Donnerstagabend ein interessiertes Publikum mit dem entstandenen Stück.

    Kultur.Forscher! ist ein bundesweites Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur. Als Kulturforscher entdecken Kinder und Jugendliche der Sekundarstufe I Kunst und Kultur in ihrer Lebenswelt. Das Programm Kultur.Forscher! unterstützt Schulen und ihre Kulturpartner dabei, den Ansatz der Ästhetischen Forschung in der Schule zu erproben und zu verankern. Die HOGA Schulen Dresden nehmen bereits seit 2009 erfolgreich an dem Programm teil. test

  • Rauminterventionen: Der Schweizer Platz im Visier

    Im Herbst 2015 nahmen die Schülerinnen und Schüler der Frankfurter Schillerschule den Schweizer Platz im südlichen Frankfurt am Main genau unter die Lupe.

    © Andrea Mihm

    Woher hat der Platz seinen Namen? Welche Wege nehmen Autos und Passanten? Welche Materialien befinden sich auf dem Platz? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler einer 8. Klasse der Schillerschule in Frankfurt am Main. Aber damit nicht genug. Im zweiten Schritt ging es darum, in das Geschehen einzugreifen – zu stören, zu irritieren und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Jugendlichen sperrten eine Rolltreppe ab, dekorierten eine Parkbank, deckten einen Tisch. Daneben warteten Hauslatschen mit Schweizerfahne auf interessierte Gäste. Unter dem # schweizersmile riefen die Schülerinnen und Schüler Passanten dazu auf, ihr Lächeln zu posten. Bei den Schülerinnen und Schülern selbst machte sich auch sichtliche Begeisterung breit, als sie berichteten, was genau sie am Schweizer Platz im Schilde führten. „Wir haben seine Lage im Stadtraum, seine Geschichte, Planung, Bebauung und Namensgebung erforscht und ihn anschließend auf kreative Weise `bespielt`. Durch eigene Erkundungsgänge haben wir analysiert, welche Materialien sich am Platz vorfinden lassen, wie Verkehrswege gestaltet sind, wodurch sich seine Akustik auszeichnet, wie der Platz genutzt wird, welche Wege Passanten gewöhnlich gehen und welche sie meiden.“, so die Schülerinnen und Schüler der Schillerschule. Fotos, Videos und Gegenstände der Aktionen sind nun vom 27. Januar bis 21. Februar im Deutschen Architekturmuseum zu sehen. „Rauminterventionen: Der Schweizer Platz im Visier“ lautet der spannende Titel der Ausstellung.

  • Startschuss für die Wirtschafts.Forscher!

    Gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft startete das dritte Eigenprogramm der PwC-Stiftung am 14. Dezember 2015 in die Praxisphase

    © PwC-Stiftung

    Das „Wir“ in Wirtschaft entdecken hat sich das neue Programm zum Ziel gesetzt. Es beschäftigt sich mit der Verankerung von Wirtschaftsethik in den Lehrplänen der Sekundarstufe I und möchte bei den Schülern Interesse für die Thematik wecken. Dazu gehen 14 Lehrkräfte mit über 300 Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Schultypen in Bayern, Hessen und Niedersachsen auf die Suche nach den „Wa(h)ren Werten“ in der Wirtschaft.

    Anlässlich des Projektstarts der „Wirtschafts.Forscher!“ trafen sich Akteure aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft zur Auftaktveranstaltung im Tower 185 Frankfurt. Das Warming up lieferten Schülerteams, die die Gäste mit Unterstützung eines Kameramanns zum Thema „Wa(h)re Werte“ interviewten. Moderiert von der Wirtschaftsjournalistin Ursula Weidenfeld diskutierten u.a. der Jesuiten-Pater Klaus Mertes, Jung-Unternehmer Tim Fronzek und Wirtschaftsprofessor Ingo Pies über die Wirtschaftsbildung der Zukunft. Inspiriert durch die lebhafte Debatte auf dem Podium waren die Gäste anschließend eingeladen, sich in verschiedenen Workshops selbst aktiv mit wirtschaftsethischen Fragen auseinanderzusetzen. In seiner Keynote wandte sich Markus Löning, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung a.D., ganz persönlich an die anwesenden Schülerinnen und Schülern. Sie seien die Gestalter ihrer Zukunft, so Lönings Appell. Er sorgte für eine ganz besondere Motivation bei denen, die das Projekt künftig umsetzen.

    Mehr zum Programm Wirtschafts.Forscher!

  • Lachen, träumen und, vor allem, gespannt zuhören

    Zum diesjährigen Bundesweiten Vorlesetag lud die PwC-Stiftung prominente Buchautoren und zahlreiche Kinder, Jugendliche und deren Eltern zu einem spannenden Leseabend in den Tower185 nach Frankfurt ein.

    © PwC

    Das Vorleseprogramm reichte von witzigen Geschichten für Jugendliche bis hin zu spannenden Krimis für Erwachsene. Dazu lasen die Autorinnen und der Autor am 20. November in gemütlicher Atmosphäre bis in den späten Abend hinein aus ihren Büchern vor. Alle Literaturgeschmäcker wurden bedient. Der Jugendbuchautor Jochen Till machte der Veranstaltung alle Ehre. Er hatte seinen „Vorleser“ Linus König mitgebracht, der die Figuren aus den Büchern Fette Ferien und Ausgeflogen mit seinem Vortrag lebendig werden ließ. Nele Neuhaus nahm das jugendliche Publikum mit auf eine Reise in die USA, wo das Mädchenbuch „Ein Leben für Pferde – Das Geheimnis der Oaktree Farm“ spielt. Zum Ende der ersten Halbzeit des Abends und nach einer kleinen Stärkung  leitete Moderator Patrick Dewayne zur Krimilesung für Erwachsene über.

    Während sich die jüngeren Gäste bei Filmen, Popcorn und Hot Dogs Kinoatmosphäre in den Räumlichkeiten von PwC genossen, hörten die erwachsenen Gäste gespannt den Lesungen von Rita Falk und Katharina Sulzbach zu. Nele Neuhaus beschloss die Lesung mit einem Auszug aus ihrem Taunus-Krimi „Die Lebenden und die Toten“.

    Eine Fragerunde und eine Signierstunde mit den Autorinnen schlossen sich an. Am Ende des Abends gab es ein positives Feedback, so dass die Veranstalter bereits über eine erneute Teilnahme am Bundesweiten Vorlesetag im nächsten Jahr nachdenken.

  • Junge Cellisten begeistern Rutesheimer Schüler

    Am 7. November 2015 kamen talentierte Cellisten aus aller Welt ins schwäbische Rutesheim, um Schülern aus allen Klassenstufen und verschiedener Schulformen die Kunst der klassischen Musik vorzuleben.

    © Oxana Guskova

    Im Rahmen des Projekts TONALiA fanden bereits am 30. Oktober 2015 in Kooperation mit der Cello Akademie Rutesheim mehrere Cello-Konzerte in den teilnehmenden Schulen statt. Im, von der PwC-Stiftung geförderten, Projekt spielten musikalische Aspekte eine ebenso wichtige Rolle wie die Organisation der vier Schülerkonzerte. Diese wurde nämlich von eigens dafür ausgewählten Schüler-Organisationsteam geplant, in der Schülerschaft beworben und inklusive Fragerunde und Autogrammstunde durchgeführt. Das ausdrückliche Ziel dieser Veranstaltungen war es, Kindern und Jugendlichen ein Gefühl und einen Ansatzpunkt für die Kunst der klassischen Musik zu vermitteln und ihnen währenddessen praktische Einblicke in die berufsbildenden Bereiche des Konzertmanagements und der Bühnentechnik zu bieten.

    Im Anschluss an eines der Schulkonzerte bekam Frau Prof. Susanne Hilger, Leiterin des PwC-Stiftungsteams, die Gelegenheit mit einer der Schülermanagerinnen des Konzerts zu sprechen und erhielt dabei interessante Einblicke in die Sicht der involvierten Schüler. Die Schülerin des Johannes-Kepler-Gymnasiums beschrieb es als positive Herausforderung, eine solche Konzertreihe zu organisieren und schätzte dabei insbesondere die Möglichkeit, praktische Einblicke ins Tagesgeschäft des Konzertmanagements zu erlangen. Zwar seien der Vorlauf und die Durchführung „stressig“, weil man viele verschiedene Organisationsbereiche unter Anleitung selbst gestalten und koordinieren müsse, jedoch sollte diese Förderung und solche Konzertreihen unbedingt weitergeführt werden, weil es Schülern in vielerlei Hinsicht hilft und sie weiterbildet.

    Mehr zum Projekt „TONALiA“

  • Veröffentlichung der Denkschrift „ZUR SACHE“

    Am 8. Oktober 2015 wurde die aktuelle Denkschrift des Rates für Kulturelle Bildung an der Bauhaus-Universität Weimar präsentiert. „ZUR SACHE. Kulturelle Bildung: Gegenstände, Praktiken und Felder“ befasst sich mit dem Kern der kulturellen Bildung und plädiert für eine genauere Auswahl der einzelnen Inhalte.

    © Rat für Kulturelle Bildung e.V.

    Im Rahmen der Präsentation, die in der Kulturhochburg Weimar vor rund 100 Gästen aus Politik, Praxis und Wissenschaft stattfand, betonte Herr Prof. Dr. Eckart Liebau, Vorsitzender des Expertenrates, man müsse sich angesichts gesellschaftlicher Umbrüche, die Frage nach Inhalten kultureller Bildung neu stellen und beantworten. In einer lebhaften Podiumsdiskussion wurden interessante und inspirierende Anregungen der Teilnehmer ausgetauscht, auf die man künftig aufbauen kann. Denn, dass die Auswahl und die Qualität der Inhalte bei der Gestaltung kultureller Bildung so selten thematisiert werden, ist ein Befund, der viele Fragen aufwirft. Schließlich ist es nicht gleichgültig, was getanzt, gezeigt oder welcher künstlerische Prozess im Rahmen Kultureller Bildungsangebote angestoßen wird. Die Expertinnen und Experten fordern, die Diskussion über die Inhalte zu einem Teil des Qualitätsdiskurses zu machen und für offene Verständigungsprozesse in der Gesellschaft zu nutzen. Die Sicherung der Grundversorgung mit kultureller Bildung stellt nicht nur quantitative, sondern auch und vor allem qualitative Ansprüche an das Angebot – sie muss auch unter inhaltlichen Aspekten erfolgen, so eine der Empfehlungen aus der Denkschrift.
    In Ergänzung zu der Publikation „ZUR SACHE“, wurde von Frau Prof. Danica Dakic, ihrem Team und Studierenden des internationalen Masterstudiengangs „Public Art and New Artistic Strategies“ an der Bauhaus-Universität das Projekt „YOU SAY ART I SAY WHAT“ präsentiert. Dieses Projekt ist eine künstlerische Recherche, die eine Brücke zwischen der diskursiven Arbeit des Rates für Kulturelle Bildung und der künstlerischen Praxis junger, internationaler Nachwuchskünstler schlägt.

    Mehr zum Rat für Kulturelle Bildung

  • Herzlich Willkommen!

    Die neue Website der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur ist online. Wir laden Sie herzlich ein zum Durchklicken und Stöbern. Und zum Durchblättern des aktuellen Jahresberichts 2014.

    Eine bunte und informative Seite ist es geworden, mit vielen Einsichten in unsere Förderprojekte sowie Eigenprogramme und Informationen zu Publikationen und Leitbild unserer Stiftung. Insbesondere wollten wir aber die Informationen für Antragssteller kompakt und übersichtlich für Sie zur Verfügung stellen. Sie finden deshalb in der Projektförderung unser Förderprofil, unser Antragsverfahren sowie Ihre Ansprechpartner zu verschiedenen Fragestellungen. Zeitgleich mit dem neuen Webauftritt erscheint auch der aktuelle Jahresbericht ‚gefunkt! 2014‘, der mit seinem Themenschwerpunkt ‚Brückenschläge‘ deutlich macht, dass die Stiftung sich auf den Weg zu neuen Bildungshorizonten macht. Im Mittelpunkt steht hier die Überwindung von fachlichen Gräben zwischen Schulfächern und Wissenschaftsdisziplinen, insbesondere zwischen Wirtschaft und Kultur. Neben einem Gastbeitrag zu diesem Thema von Dr. Christof Eichert, Vorstand der Herbert Quandt-Stiftung, stellen wir ausgewählte Projekte aus dem Jahr 2014 vor. Die Entwicklungen unserer neuen Eigenprogramme Klang.Forscher! und Wirtschafts.Forscher! können Sie dort ebenso finden, wie die Zahlen des Jahres 2014. Ob im Jahresbericht oder auf unserer Website, informieren Sie sich über unsere Förderprojekte, Eigenprogramme und Publikationen und erfahren Sie mehr über unsere Stiftung und unser Antragsverfahren. Wir freuen uns über Ihre Meinung zum neuen Auftritt der PwC-Stiftung unter meinung@pwc-stiftung.de.

    Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Klicken und Lesen!

    Zum Jahresbericht 2014

  • Klänge! Zuhören! Erleben!

    Unter diesem Motto lud die PwC-Stiftung gemeinsam mit den Kooperationspartnern Stiftung Zuhören und CHUNDERKSEN die am Klang.Forscher!-Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Mediencoaches sowie Pressevertreter zur Präsentation der Projekt-Ergebnisse und zur Ausstellungseröffnung nach Frankfurt ein.

    © CHUNDERKSEN

    Insgesamt sechs Schulklassen von der 4. bis zur 8. Jahrgangsstufe nahmen an dem Projekt Klang.Forscher! teil. So unterschiedlich wie die Schulen waren auch die Zugänge und Ideen zum Thema Klang: Einige Jugendliche erforschten den Klang eines präparierten Klaviers, eine andere Gruppe ließ Gegenstände unter Wasser tönen und andere wiederum montierten bekannte und unbekannte Töne zu neuen Klangwelten. Stolz präsentierten sie in der Hauptniederlassung der PwC AG ihre eigens erstellten Hörstücke der Öffentlichkeit und beantworteten Fragen zu ihrer Arbeit im Projekt. Premiere hatte an diesem Tag auch der Film zum Projekt, der in vier Minuten anschaulich zeigt, was einen Klang.Forscher! ausmacht. Untermalt wurde die Abschlussveranstaltung vom Deutschen Meister im Poetry Slam, Lars Ruppel. Passend zum Thema Klang zog er große wie kleine Zuhörer in seinen Bann, als er unter anderem einen Ausschnitt aus ‚Holger, die Waldfee‘ zum Besten gab. Lutz Roschker, Vorstandsmitglied der PwC-Stiftung und Partner bei PwC Deutschland, übergab zusammen mit Dr. Heinz Dieter Sommer, Hörfunkdirektor des HR, Klang.Forscher!-Teilnahmezertifikate an die knapp 100 Schülerinnen und Schüler. Im Anschluss an ein gemeinsames Erinnerungsfoto wurde die Audio-Ausstellung im Foyer des T185 feierlich eröffnet.

    In der Hauptniederlassung von PwC in Frankfurt am Main können Interessierte die Ergebnisse der Klang.Forscher! nun bis zum 7. August 2015 anhören. Im Anschluss wird die Ausstellung verschiedene Standorte von PwC deutschlandweit durchlaufen.

    03.07. – 07.08.2015 PwC Frankfurt/Main
    10.08. – 28.08.2015 PwC Berlin
    31.08. – 25.09.2015 PwC Düsseldorf
    28.09. – 28.10.2015 PwC München

    Mehr zum Programm Klang.Forscher!

    Die Webseite zum Programm Klang.Forscher!

  • Startschuss für die Klang.Forscher!

    Die Kultur.Forscher! bekommen einen kleinen Bruder. Das zweite Eigenprogramm der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur wurde gemeinsam mitder Stiftung Zuhören und CHUNDERKSEN entwickelt und startete in dieser Woche an drei Schulen in Hessen.

    © CHUNDERKSEN

    Die Auftaktveranstaltung fand am vergangenen Dienstag in den Räumlichkeiten des Hessischen Rundfunks statt. Beim eintägigen Praxis-Workshop bekamen die teilnehmenden Lehrkräfte Anregungen zum Thema Klangwelten und deren Gestaltung. Hörfunkjournalisten, Klangkünstler und weitere Experten setzten Impulse für die Projektumsetzung in der Schule. Auch die Kultur.Forscher!-Methode des Ästhetischen Forschens wurde präsentiert. Für die teilnehmenden Schulen aus Bayern findet der Auftaktworkshop Mitte März im Bayerischen Rundfunk statt. Im Programm Klang.Forscher! begeben sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 8 auf eine akustische Spurensuche im eigenen Lebensumfeld. Ausgehend vom Thema Klang erforschen sie Orte und Situationen, Landschaften, Medien und Arbeitswelten und machen Sprach- sowie Klangaufnahmen, die sie zu akustischen Produktionen weiterentwickeln. Die Ergebnisse der Klang.Forscher! werden zum Schuljahresende bei einer Abschlussveranstaltung in der Hauptniederlassung von PwC in Frankfurt präsentiert.

    Mehr zum Programm Klang.Forscher!

    Die Webseite zum Programm Klang.Forscher!

  • Quatsch keine Opern

    Zum zweiten Mal in Folge gewannen die Schülerinnen und Schüler der Gustav-Freytag-Schule Reinickendorf mit Ihrer Performance in der Opern-Castingshow des von der PwC-Stiftung geförderten Projektes „Oper sucht Klasse“.

    Gegen vier weitere Berliner Schulklassen der neunten Jahrgangsstufe konnte sich die Realschule am vergangenen Dienstag im Opernhaus der Komischen Oper Berlin durchsetzen. Doch die Anerkennung durch Jury und Publikum kam auch für das Arndt-Gymnasium Dahlem, das Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium Lichtenberg, die Rudolf-Virchow-Oberschule Marzahn und das Werner-von-Siemens-Gymnasium Zehlendorf nicht zu kurz. Gute Bewertungen und positive Resonanz erhielten die Darsteller durch das 1.200 Personen starke Publikum und die Jury aus Schülern sowie Musik- und Medienprofis. In diesem Jahr präsentierten die Schüler zwei Chornummern der Operette „Ball im Savoy“, die sie gemeinsam mit Musikcoaches der Universität der Künste Berlin erarbeiteten. Der Gesang wurde dabei zusätzlich mit einer passenden Performance ergänzt. „Selbstverständlich trainieren die Jugendlichen im Projekt ‚Oper sucht Klasse‘ nicht nur ihre künstlerischen Fähigkeiten. Sie werden durch Medienpädagogen der Komischen Oper auch dazu angeregt das Format Casting-Show kritisch zu beleuchten“, erläutert Prof. Susanne Hilger, Leiterin des Stiftungsteams, die die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss mit Urkunden auszeichnete. Als Preis winkten natürlich Ehrenkarten für die professionell inszenierte Oper „Ball im Savoy“, die im aktuellen Spielplan der Komischen Oper läuft. Und die Anerkennung der anderen Schulen. Ehrensache.

    Mehr zum Projekt „Oper sucht Klasse“

  • SCHÖN, DASS IHR DA SEID

    Die zweite Publikation des Rates für Kulturelle Bildung wurde Ende September im Maxim Gorki Theater Berlin präsentiert. Sie beschäftigt sich mit der Qualität von Teilhabe an kultureller Bildung.

    © Rat für Kulturelle Bildung e.V.

    Die 14 Mitglieder des unabhängigen Expertenrates fordern in ihrer Denkschrift eine Absicherung der Grundversorgung mit kultureller Bildung. „Der Wunsch nach ‚Kultur für alle‘ oder einzelne Programme reichen nicht aus. Die großen Lücken in der Grundversorgung müssen geschlossen werden.“, fordert der Vorsitzende des Rates, Prof. Eckart Liebau, alle Akteure, jedoch insbesondere die Politik auf. In seiner Publikation zeigt das Beratungsgremium durch Analyse der Praxis, der Voraussetzungen und der aktuellen Qualitätskataloge Handlungsbedarfe und neue Wege zur Verbreitung von qualitativ hochwertiger kultureller Bildung auf.
    Der Rat für Kulturelle Bildung ist eine gemeinsame Initiative der Stiftung Mercator, ALTANA Kulturstiftung, Bertelsmann Stiftung, Deutsche Bank Stiftung, Siemens Stiftung, Vodafone Stiftung Deutschland und der PwC-Stiftung.

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  • Noch mehr Kultur.Forscher!

    Das Eigenprogramm der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gibt es seit letzter Woche auch in Bremen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein.

    © Alexander Janetzko/DKJS

    Auftakt für die dritte Phase der Kultur.Forscher!: Noch mehr Schülerinnen und Schüler können nun zu Forschern und Entdeckern werden und lernen, kreative Problemlösungen zu entwickeln – etwas, bei dem deutsche Schüler laut Pisa-Studie nur im Mittelfeld liegen. Mit der Ausweitung auf weitere Bundesländer – bisher sind Baden-Württemberg, Sachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen mit dabei – gehen die im Jahr 2009 gestarteten Kultur.Forscher! jetzt in die dritte Programmphase. Zwei Jahre lang werden 27 Schulen in sieben Bundesländern Kinder und Jugendliche der Sekundarstufe I dabei unterstützen, kreative Forschungswege zu entdecken – in der Schule, aber auch an außerschulischen Lernorten. Kulturpartner wie Museen, Theater und Künstler arbeiten dabei gemeinsam mit den Schülern daran, einen ganz eigenen Zugang zu Kunst und Kultur zu finden.

    Mehr zum Programm Kultur.Forscher!

  • Experten unter sich

    Am vergangenen Freitag fand das dritte Expertenforum Kulturelle Bildung mit dem Schwerpunkt Politik und Verwaltung in der Berliner Niederlassung der PwC AG statt.

    Knapp 20 interessierte Experten verschiedener politischer Bereiche und Ebenen fanden sich in der Niederlassung am Potsdamer Platz ein, um Potenziale der Implementierung von kultureller Bildung zu diskutieren. Fragestellungen waren dabei beispielsweise, welche Rahmenbedingungen und Steuerungsinstrumente bereitgestellt werden können, um kulturelle Bildung im System zu verankern oder wie die Zusammenarbeit einzelner Akteure zugunsten einer Gesamtstrategie weiterentwickelt werden kann. Ausgerichtet werden die Foren mit verschiedenen Schwerpunkten vom Stiftungsverbund im Rat für Kulturelle Bildung e.V., dem auch die PwC-Stiftung angehört, in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz. Neben dem Forum für Politik und Verwaltung sind auch Veranstaltungen für Experten aus der Praxis von Schulen und Kulturinstitutionen sowie aus der Wissenschaft und von Stiftungen Teil der Veranstaltungsreihe. Ein Abschlussforum wird die Ergebnisse aller fünf Einzelforen im September zusammenfassend abrunden.

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  • Besuch im Kanzleramt

    AktuellZu einem gemeinsamen Austausch mit Vertretern aus dem Kultur- und Bildungsbereich lud Prof. Monika Grütters, Bundesbeauftragte für Kultur und Medien. Mit dabei: die PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur.

    Nach 100 Tagen Amtszeit rief die Ministerin des Bundes zum Erfahrungsaustausch im Kanzleramt auf. Im kleinen Kabinettsaal standen Themen wie die kulturelle Teilhabe jedes Einzelnen, die Problematik des demographischen Wandels für Kultureinrichtungen und vor allen Dingen Inklusion und Handlungsmöglichkeiten in der kulturellen Bildung auf der Tagesordnung. Zu Gast in dieser Runde war neben großen Kultur-Institutionen wie beispielsweise der Kulturstiftung der Länder, dem Deutschen Museumsbund oder dem Deutschen Kulturrat auch die PwC-Stiftung, vertreten durch die Leiterin des Stiftungsteams, Prof. Susanne Hilger: „Die Einladung der Staatsministerin war für die PwC-Stiftung eine große Anerkennung. Es freut uns, dass Frau Grütters auf unsere langjährige Expertise im Bereich kultureller Bildung setzt und unsere Anregungen in ihre Arbeit einfließen lässt.“

  • Castingshow vs. Oper

    Dass die beiden unterschiedlichen Formate sehr gut miteinander harmonieren, zeigten am gestrigen Vormittag fünf Schulklassen bei der Abschlussaufführung des von der PwC-Stiftung geförderten Projektes „Oper sucht Klasse“.

    © Frieder Aurin Medienproduktion

    In einem medienpädagogischen Modul setzten sich die Teilnehmer zuvor im Unterricht intensiv und kritisch mit dem Format Castingshow auseinander. Professionell unterstützt durch Musikcoachs der Universität der Künste Berlin wurden außerdem zwei Chornummern aus West Side Story einstudiert. Am Mittwoch war es dann soweit, die Neuntklässler aus unterschiedlichen Bezirken Berlins traten in der Komischen Oper gegeneinander an. Die Jury bestand neben Schülern der teilnehmenden Klassen auch aus Musik- und Medienprofis. Letzten Endes entschied jedoch das Publikum, welche Schule das Rennen macht. Prof. Susanne Hilger, Leiterin des Stiftungsteams, verkündete die offiziellen Gewinner der besonderen Opern-Castingshow. Lauthals freuten sich die Schülerinnen und Schüler der Gustav-Freytag-Schule über ihren Sieg und präsentierten stolz noch einmal ihr Lieblingsstück ‚America‘. Im nächsten Schuljahr wird es mit Chornummern und Choreographien aus der Operette „Ball im Savoy“ der Komischen Oper Berlin weitergehen.

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  • Radio.Poesie zeichnet aus

    Bereits zum dritten Mal kam die Jury des Jugendliteraturwettbewerbs Ende 2013 zusammen um über Einreichungen aus ganz Sachsen-Anhalt zu beraten. Neben dem Inhalt des Textes wurde dabei auch das Hörerlebnis bewertet.

    Der von der PwC-Stiftung mit insgesamt 9.200 € unterstützte Wettbewerb bietet jungen Poetinnen und Poeten eine Möglichkeit ihre selbst verfassten Werke einzusprechen und der fachmännischen Jury des freien Radios CORAX zu präsentieren. Glückliche Gewinnerin in der Kategorie „Prosa“ ist die sechzehnjährige Franka Hans aus Jüdenberg, die mit Ihrem Beitrag ‚Im Scheinwerferlicht‘ gekonnt bildhaft die kulturelle Armut ländlicher Gebiete darstellt. Auch die Autorin des Textes ‚Wolkenlos‘, Linda Kuth aus Halle, zeigte im Bereich „Lyrik“ ihr Talent. Sie nahm die aktuelle Situation im Krisengebiet Syrien zum Anlass ihres romantischen Gedichtes.
    Beide Gewinnerinnen können sich über einen Buchgutschein im Wert von 100 € freuen. Wir gratulieren!

  • Rat für Kulturelle Bildung veröffentlicht erste Publikation

    Unter dem Titel „ALLES IMMER GUT. MYTHEN KULTURELLER BILDUNG“ stellt der Rat für Kulturelle Bildung seine erste Bestandsanalyse zur Qualität Kultureller Bildung in Deutschland vor.

    © Rat für Kulturelle Bildung e.V.

    Dabei untersucht das unabhängige Beratungsgremium herrschende Grundannahmen zur Kulturellen Bildung, die häufig als gültig unterstellt, aber selten hinterfragt werden. Die 14 Experten prüfen diese „Mythen“ mit Blick auf die Praxis und möchten so den Qualitätsdiskurs in der Kulturellen Bildung anregen. Ab 2014 veröffentlicht der Rat ein jährliches Gutachten, nimmt darüber hinaus zu wesentlichen Themen Stellung und bringt seine fachliche Kompetenz in die Debatte ein.
    Der Rat für Kulturelle Bildung ist eine gemeinsame Initiative der Stiftung Mercator, ALTANA Kulturstiftung, Bertelsmann Stiftung, Deutsche Bank Stiftung, Siemens Stiftung, Vodafone Stiftung Deutschland und der PwC-Stiftung.

    Mehr zum Rat für Kulturelle Bildung

  • PwC-Stiftung erhält Deutschen Kulturförderpreis

    Das bundesweit angelegte Eigenprogramm „Kultur.Forscher!“, 2008 von der PwC-Stiftung initiiert und gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung entwickelt, überzeugte die Jury in der Kategorie „Große Unternehmen“.

    © Stefan Obermeier/Kulturkreis

    Mit der Auszeichnung, verliehen durch den Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. gemeinsam mit dem Handelsblatt und der Süddeutschen Zeitung, werden Unternehmen für ihre herausragende Kulturförderung gewürdigt. Die Jury des Deutschen Kulturförderpreises lobte die „Kultur.Forscher!“ als innovatives und facettenreiches Projekt, das langfristig und nachhaltig angelegt ist. Dies freute auch Dr. Jan Konerding, Vorstand bei PwC und seit Mitte 2012 Vorstandsmitglied der PwC-Stiftung, der den Preis am Donnerstagabend im feierlichen Rahmen entgegen nahm. „Die Auszeichnung mit dem Kulturförderpreis ist ein wichtiges Signal,“ so Konerding „dass wir mit der PwC-Stiftung im Jahr ihres zehnjährigen Bestehens auf dem richtigen Weg sind.“

    Mehr zum Programm Kultur.Forscher!

  • Deutscher Lesepreis 2013 erstmals in Berlin verliehen

    Die PwC-Stiftung zeichnet in Kooperation mit der Nele-Neuhaus-Stiftung in der Kategorie „Herausragendes individuelles Engagement“ vier Gewinner mit dem Deutschen Lesepreis aus.

    © Luca Abbiento/Stiftung Lesen

    Übergeben wurden die Preise in der geförderten Kategorie von Jurymitglied und PwC-Partner Lutz Roschker, der seit 2011 die Schnittstelle zwischen dem Unternehmen und der PwC-Stiftung betreut. Bei der feierlichen Veranstaltung am 7. Oktober im Humboldt-Carée wurden außerdem vier weitere Preisträger in den Kategorien ‚Ideen für morgen‘ und ‚Herausragendes kommunales Engagement‘ für ihren vorbildhaften Einsatz in der Leseförderung geehrt. Schirmherr in diesem Jahr war Stephan Dorgerloh, Präsident der Kultusministerkonferenz und Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt. Der Deutsche Lesepreis geht auf eine gemeinsame Initiative der Stiftung Lesen und der Commerzbank-Stiftung zurück und soll dazu beitragen Leseförderung stärker in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken.

  • Georgette Carbonilla kann auf Engagement-Preis hoffen

    Die Gründerin des Vereins Sprich! e.V., der sich für die Förderung der Sprach- und Lesefähigkeit junger Menschen einsetzt, wurde für den Deutschen Engagement-Preis 2013 nominiert.

    Vorzeigeprojekt des Vereins ist die Frankfurter Sprachwoche, die 2012 von der PwC-Stiftung mit einem Beitrag von 1.000 € unterstützt wurde. „Die Aktion hat für große Aufmerksamkeit gesorgt und vor allem Jugendlichen und jungen Menschen neue Perspektiven eröffnet.“ beschreibt Carbonilla den Erfolg der unzähligen Veranstaltungen im Rahmen der Sprachwoche, die im September 2012 zum zweiten Mal stattfand. Bereits beim Frankfurter Bürgerpreis wurden Gründerin und Mitglieder des Sprich! e.V. als echte „Alltagshelden“ ausgezeichnet. Jetzt heißt es abwarten und Daumen drücken für die feierliche Preisverleihung am 5. Dezember in Berlin.

  • Auszeichnungen beim „Kinder zum Olymp!“-Wettbewerb

    Beim 9. Wettbewerb „Schulen kooperieren mit Kultur“ 2012/13, der im Rahmen der Bildungsinitiative „Kinder zum Olymp!“ stattgefunden hat, wurden auch ein von der PwC-Stiftung gefördertes Projekt und ein unterstützter Projektträger ausgewählt.

    © Kulturstiftung der Länder

    Ein Projekt, das zuvor schon die PwC-Stiftung als förderungswürdig erkannte hatte, überzeugte jetzt auch die Jury des Wettbewerbs, den die Kulturstiftung der Länder in Zusammenarbeit mit der „Deutschen Bank Stiftung“ ausgerichtet hat: Beim Musikprojekt „Hands Off Music!“ an der Kölner Anna-Freud-Schule werden barrierefreie Instrumente entwickelt und gespielt. Dieses Projekt ist nun unter den Finalisten, die am 9. September im Konzerthaus Berlin auf den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis hoffen dürfen.

    Ausgezeichnet wurde ebenfalls das Kunstvermittlungsprojekt „Deutlich Unscharf“ an der niedersächsischen Grundschule Neetze, wo es um Experimente rund um Wahrnehmungen bei schlechter Sicht geht. Die PwC-Stiftung hatte in den Jahren 2009/2010 den Projektträger Kunstraum Tosterglope e.V. gefördert, damals mit dem Kunstvermittlungsprojekt Die Landung/Neulandungen.

  • abc Gröpelingen zeigt „Selbstgedachtes“

    Eigenwilliges trifft Eigenwilliges – was sich Bremer Kinder und Jugendliche zu den skurrilen Philosophenbüsten der niederländischen Künstlerin Evelyn van Duyl gedacht haben, lässt sich ab Ende Mai besichtigen.

    © Kultur vor Ort e.V.

    Die Kinder und Jugendlichen von abc Gröpelingen, dem Bremer Stadtteil-Verbund für kulturelle Jugendbildung, haben bei den „Denkinseln“ von Evelyn van Duyl ganz genau hingeschaut. Noch bis Anfang Juni sind im Gerhard Marks Haus die Plastiken der Niederländerin zu sehen, eigenwillige, auf Bügelbretter montierte Porträts bekannter Geistesgrößen. Eine gute Vorlage für ebenso eigenwillige Interpretationen der Gröpelinger Jugend unter dem Titel „Selbstgedachtes“. Die offizielle Eröffnung, zu der auch Bürgermeister Jens Böhrnsen erwartet wird, ist am 3.6.2013, 16.00 Uhr im leerstehenden und als Atelier zwischengenutzten Ladenlokal. Einige Arbeiten sind sogar schon vorher zu sehen. Vom 23.5., 16.00 Uhr, bis nach der Langen Nacht der Museen stehen sie direkt neben den Exponaten ihres Vorbilds Duyl.

  • Kultur.Forscher! mit besonderem Besuchsprogramm

    Die einen bekamen sehr bekannten, die anderen sehr viel Besuch: Ende April war Daniela Schadt, Lebensgefährtin des Bundespräsidenten, zu Gast in Krefeld, kurz zuvor endete in Frankfurt die erste hessische Kultur.Forscher!-Woche.

    © Katrin Probst Photography/DKJS

    Wie sich Kultur.Forscher! Kunst erforschend erschließen, davon überzeugte sich „First Lady“ Daniela Schadt, Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, Ende April in der Krefelder Kurt-Tucholsky-Gesamtschule. Das „Forschungsprogramm“ der Krefelder Schüler dreht sich um Fragen wie „Wo komme ich her? Wo will ich hin?“. Wie alle Kultur.Forscher! erarbeiten sich die Schüler die Antworten auf ihre Fragen selbst. Unterstützt werden sie von externen Partnern, bei der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule ist es das Kresch-Theater, das die Schüler mit dem biografischen Theater vertraut gemacht hat. Schadt, die Germanistik, Politik und französische Literatur studierte, zeigte sich beeindruckt von den Arbeiten der Schüler und vom Konzept. Sie ist Botschafterin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, dem Partner der PwC-Stiftung beim Projekt Kultur.Forscher!

    Nicht so viel Bundesprominenz, dafür aber umso zahlreicheren Besuch erhielten die gastgebenden Schulen bei der ersten hessischen Kultur.Forscher!-Woche, bei der sich ab Mitte April die sieben hessischen Forscher-Schulen gegenseitig zum Austausch in Kassel und Frankfurt fünf Tage lang trafen. In der Frankfurter Schirn-Kunsthalle zum Beispiel nahmen die Kultur.Forscher! der Anna-Schmidt-Schule ihre Forscherkollegen mit auf eine selbst erarbeitete Reise durch die Yoko-Ono-Retrospektive, mit der die Schirn den 80. Geburtstag Yoko Onos würdigt. Sechs sehr aktive Stationen lang konnten sich die Gastschüler auf den Spuren der weltbekannten Performance-Künstlerin in deren Gedankenwelt einfühlen und dabei selbst kreativ werden. Neben der Schirn waren auch Weltkulturenhaus, das Städel, das Schauspielhaus und das Museum für Moderne Kunst Schauplätze der Kultur.Forscher!-Woche.

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